Ein erschreckend realistischer Tech-Thriller auf Top-Niveau
Worum geht es?
Ein scheinbar harmloser Ausfall von Navigationssystemen in Berlin entpuppt sich als der absolute Albtraum. Die Cyberterror-Gruppe „Timeout“ hat das europäische Galileo-Satellitensystem gekapert, stürzt die EU ins Chaos und erpresst die Politik. Da die Behörden an ihre Grenzen stoßen, ermittelt die hochqualifizierte, Computerexpertin Charlie auf eigene Faust. Zusammen mit dem Ermittler Lukas Philips und einer von ihr selbst entwickelten, generativen KI namens KIM beginnt ein rasanter Wettlauf gegen die Zeit. Doch schnell wird klar, das es um weit mehr als Geld geht, und Charlie gerät selbst ins Visier der Terroristen. Wem kann sie überhaupt noch trauen, wenn sogar ein Maulwurf im Spiel ist?
Meine Meinung
Florian Schwiecker hat mich mit diesem Reihenauftakt absolut gefesselt. Ich kenne den Autor schon von seinen Justizkrimis, aber dieser Ausflug ins Tech-Thriller-Genre ist ihm meisterhaft gelungen. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen.
Als Laie im Bereich KI hatte ich anfangs Sorge, ob ich der Story folgen kann. Doch der Autor, der selbst in einem globalen KI-Unternehmen tätig ist, nutzt seine Expertise perfekt. Die technischen Abläufe und das „Fachchinesisch“ werden so flüssig und leicht verständlich erklärt, dass man auch ohne Informatikstudium immer im Bilde ist. Auch hält der Autor die Spannung mittels seines Schreibstils sehr hoch. Die Wendungen, allen voran der schockierende Maulwurf-Verdacht, haben mich bis zum Schluss mitfiebern lassen.
Charlie ist eine sympathische, starke und authentische Protagonistin. Das Zusammenspiel mit ihrer KI KIM fasziniert und beunruhigt gleichermaßen und KIM wirkt stellenweise erschreckend menschlich. Was anfangs noch wie ein Marketingetikett anmutete, entpuppt sich im Laufe der Story als zentraler Dreh- und Angelpunkt, der die Chancen und Risiken moderner KI perfekt hinterfragt.
Selbst das einfache schwarze Cover mit der pinken Schrift passt hervorragend zur Story.
Fazit:
„Code Null“ ist intelligent, hochgradig spannend und erschreckend nah an der Realität. Das Buch wirft brandaktuelle Fragen über unsere digitale Abhängigkeit und Cybersecurity in Europa auf und lässt mich mit einem absolut mulmigen Gefühl zurück, denn dieses Szenario ist beklemmend denkbar. Das Finale bietet einen grandiosen Twist und deutlichen Cliffhanger, der Vorfreude auf den zweiten Teil der Charlie & KIM-Reihe macht.
Für mich ein absolutes Lesevergnügen für das ich selten so bereitwillig die Höchstwertung zücke.
Von mir gibt es dafür eine klare Leseempfehlung!
Ein scheinbar harmloser Ausfall von Navigationssystemen in Berlin entpuppt sich als der absolute Albtraum. Die Cyberterror-Gruppe „Timeout“ hat das europäische Galileo-Satellitensystem gekapert, stürzt die EU ins Chaos und erpresst die Politik. Da die Behörden an ihre Grenzen stoßen, ermittelt die hochqualifizierte, Computerexpertin Charlie auf eigene Faust. Zusammen mit dem Ermittler Lukas Philips und einer von ihr selbst entwickelten, generativen KI namens KIM beginnt ein rasanter Wettlauf gegen die Zeit. Doch schnell wird klar, das es um weit mehr als Geld geht, und Charlie gerät selbst ins Visier der Terroristen. Wem kann sie überhaupt noch trauen, wenn sogar ein Maulwurf im Spiel ist?
Meine Meinung
Florian Schwiecker hat mich mit diesem Reihenauftakt absolut gefesselt. Ich kenne den Autor schon von seinen Justizkrimis, aber dieser Ausflug ins Tech-Thriller-Genre ist ihm meisterhaft gelungen. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen.
Als Laie im Bereich KI hatte ich anfangs Sorge, ob ich der Story folgen kann. Doch der Autor, der selbst in einem globalen KI-Unternehmen tätig ist, nutzt seine Expertise perfekt. Die technischen Abläufe und das „Fachchinesisch“ werden so flüssig und leicht verständlich erklärt, dass man auch ohne Informatikstudium immer im Bilde ist. Auch hält der Autor die Spannung mittels seines Schreibstils sehr hoch. Die Wendungen, allen voran der schockierende Maulwurf-Verdacht, haben mich bis zum Schluss mitfiebern lassen.
Charlie ist eine sympathische, starke und authentische Protagonistin. Das Zusammenspiel mit ihrer KI KIM fasziniert und beunruhigt gleichermaßen und KIM wirkt stellenweise erschreckend menschlich. Was anfangs noch wie ein Marketingetikett anmutete, entpuppt sich im Laufe der Story als zentraler Dreh- und Angelpunkt, der die Chancen und Risiken moderner KI perfekt hinterfragt.
Selbst das einfache schwarze Cover mit der pinken Schrift passt hervorragend zur Story.
Fazit:
„Code Null“ ist intelligent, hochgradig spannend und erschreckend nah an der Realität. Das Buch wirft brandaktuelle Fragen über unsere digitale Abhängigkeit und Cybersecurity in Europa auf und lässt mich mit einem absolut mulmigen Gefühl zurück, denn dieses Szenario ist beklemmend denkbar. Das Finale bietet einen grandiosen Twist und deutlichen Cliffhanger, der Vorfreude auf den zweiten Teil der Charlie & KIM-Reihe macht.
Für mich ein absolutes Lesevergnügen für das ich selten so bereitwillig die Höchstwertung zücke.
Von mir gibt es dafür eine klare Leseempfehlung!