Ein perfekt inszenierter Thriller

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schokolinchen Avatar

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Der neue Roman von Florian Schwiecker „Code Null“ ist dieses Mal kein Justizkrimi wie die letzten Bücher, sondern handelt von Cyberterroristen und einem Angriff auf das europäische Galileo-Satelliten-System. Diese Cyberterroristen nennen sich „Timeout“, haben sich die Kontrolle über Galileo verschafft und drohen der gesamten EU mit katastrophalen Folgen. Charlie, eine junge Hackerin, und Lukas Philips von der CSA5 versuchen mit Hilfe der künstlichen Intelligenz KIM, die Charlie erschaffen hat, Timeout zu finden. Wer steckt dahinter und können sie das Schlimmste noch verhindern? Da wird Charlie plötzlich selbst zum Ziel der Terroristen. Wem kann sie noch trauen?
Der neue Thriller von Florian Schwiecker ist der erste Band einer neuen Reihe um Charlie und KIM, die irgendwie auch menschlich wirkt, und ich bin vollauf begeistert. Bereits das schwarze Cover mit der pinkfarbenen Schrift und der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Der Schreibstil des Autors ist wie gewohnt flüssig und verständlich, das Thema gut recherchiert und ich war davon gefesselt. Im Laufe des Buches bis zum überraschenden Ende wird immer mehr Spannung aufgebaut und ich habe es am Wochenende komplett durchgelesen. Auch sehr beeindruckt hat mich, dass der Autor Künstliche Intelligenz und den Schutz sensibler Daten in der EU sowie vor allem in Deutschland zum Thema gemacht hat. Dieser perfekt inszenierte Thriller um das brandaktuelle Thema Künstliche Intelligenz und wozu diese fähig ist, hat mich auch nachdenklich gemacht. Ich kann das Buch nur empfehlen und bin schon ganz gespannt auf den nächsten Band.