Leider auch zum Lesen "Code Null"

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esebelo Avatar

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Ich fand die Idee des Buches, dass sich jemand in Galileo einhakt und das Voraugenführen, wie sehr wir von allem abhängig sind und wie schnell man alles durcheinander bringen kann, sehr gut. Die Leseprobe hatte mich in ihren Bann gezogen, sonst hätte ich mich nicht um das Buch beworben. Nur leider war das Buch im Ganzen dann nicht das, was die Leseprobe versprochen hatte. Von Seite zu Seite wurde es fader, oberflächlicher und leider weniger spannend. Es gelang dem Autor leider nicht, aus der guten Idee auch eine spannende Geschichte zu spinnen, die mich an das Buch gefesselt hätte. Ich habe die letzten 100 Seiten nur noch überflogen. Zumal mir beim ersten Mal, als Hora auftrat, schon klar war, dass er selbst eine Künstliche Intelligenz ist. Auch der Cliffhanger am Ende, dass es scheinbar einen zweiten Band gab, machte mir eher Angst als dass bei mir Freude aufkommen könnte.
Ich fand alles viel zu vorhersehbar, teilweise zu unrealistisch (ja, es ist Fiktion, aber es war mir trotzdem ZU unrealistisch) und ich hatte eher den Eindruck, dass der Autor versucht einen Hollywood-Blockbuster zu schreiben, allerdings meine Erachtens mit mäßigem Erfolg.
Es wäre besser gewesen, wenn mehr Hintergrund erklärt worden wäre, warum macht der Erschaffer von Hara das, was ist sein Ziel. Das ging in dem Buch völlig unter und wäre meines Erachtens ein tolles Spannungsinstrument gewesen. Tatsächlich von mir leider keine Leseempfehlung.