Moderner, unfassbar spannender Kampf Gut gegen Böse
Eine Gruppe von Cyberterroristen namens "Timeout" erpresst die EU, indem sie die Kontrolle über das Galileo Satellitensytem übernommen hat. Während der erste Angriff nur einen kurzen Ausfall der Navigationssysteme bedeutete, sind bei jedem weiteren größere Schäden feststellbar; schließlich könnten die Angriffe auf Navigation, internationale Börsen oder sogar militärische Anwendungen verheerende Folgen haben. Die Sicherheitsbehörden können die Überfälle nicht abwehren. Mehr durch Zufall stößt die IT-Fachfrau und Hackerin Charlie zum Sicherheits-Team dazu. Sie entscheidet sich, die von ihr programmierte Künstliche Intelligenz KIM zur Unterstützung einzusetzen und stößt auf alarmierende Informationen....
Der Autor und Jurist Florian Schwiecker ist einer breiten Leserschaft bereits bekannt durch die Justiz-Krimi-Reihe um den Anwalt Rocco Eberhardt und den Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer, die er gemeinsam mit dem deutschen Rechtsmediziner und Bestseller-Autor Michael Tsokos geschrieben hat. Als Experte für Künstliche Intelligenz bringt Florian Schwiecker nun eine neue Reihe um auf den Markt um das kongeniales Duo aus der jungen Hackerin Charlie und die von ihr selbst programmierte künstliche Intelligenz KIM, zu der "Code Null. Dieses Spiel kennt keine Regeln" den Auftakt bildet,
Dass Schwiecker weiß, von was er schreibt, ist mehr als deutlich. Und gerade die Tatsache, dass alles Geschilderte real und möglich erscheint, macht die Handlung so nervenaufreibend, dass ich als Leserin KI mit Skepsis betrachten muss.
Der flüssige Schreibstil und die kurzen Kapitel peitschen die Leser*Innen geradezu durch die Handlung, zusammen mit wechselnden Sichtweisen. Dazu kommen immer wieder neue Wendungen und die Tatsache, dass man bald nicht mehr weiß, wem man überhaupt noch trauen kann, treiben die Spannung auf ein fast unerträgliches Maß, so dass ich einfach die Nacht durchlesen musste, um zu erfahren, ob unsere Welt überhaupt noch zu retten ist. Das Ende war schlüssig und dennoch überraschend - und teaste ein Nachfolgebuch an, auf das ich mich schon sehr freue.
Es liegt in der Natur der Sache, dass Schwiecker viele Fachausdrücke nutzt und Tätigkeiten beschreibt, deren Vokabular mir fremd ist. Das konnte meinen Lesefluss aber nicht stören; die Handlung blieb verständlich, auch, wenn ich möglicherweise Details nicht verstanden habe, Ein Glossar wäre dennoch schön gewesen.
DIe Hauptfigur Charlie ist durchaus mehrdimensional angelegt und war mir von Beginn an überaus sympathisch, so dass ich mit ihr mitgefiebert und mitgelitten habe; und selbst die KI KIM ist so beschrieben, dass sie menschlich und sympathisch wirkt. Doch der Gedanke, was passieren würde, wenn die KI einmal NICHT auf der Seite der "Guten" steht, wollte mich nicht loslassen.
Andere Figuren blieben durchaus geheimnisvoll oder wechselten die Seite, was den Thrill erhöhte.
Florian Schwiecker ist es gelungen, ein hochaktuelles, brisantes Thema in einen atemberaubenden (Tech-)Thriller zu verwandeln, der wegen seiner Intensität noch lange nachwirkt - und darüberhinaus zum Nachdenken anregt.
Der Autor und Jurist Florian Schwiecker ist einer breiten Leserschaft bereits bekannt durch die Justiz-Krimi-Reihe um den Anwalt Rocco Eberhardt und den Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer, die er gemeinsam mit dem deutschen Rechtsmediziner und Bestseller-Autor Michael Tsokos geschrieben hat. Als Experte für Künstliche Intelligenz bringt Florian Schwiecker nun eine neue Reihe um auf den Markt um das kongeniales Duo aus der jungen Hackerin Charlie und die von ihr selbst programmierte künstliche Intelligenz KIM, zu der "Code Null. Dieses Spiel kennt keine Regeln" den Auftakt bildet,
Dass Schwiecker weiß, von was er schreibt, ist mehr als deutlich. Und gerade die Tatsache, dass alles Geschilderte real und möglich erscheint, macht die Handlung so nervenaufreibend, dass ich als Leserin KI mit Skepsis betrachten muss.
Der flüssige Schreibstil und die kurzen Kapitel peitschen die Leser*Innen geradezu durch die Handlung, zusammen mit wechselnden Sichtweisen. Dazu kommen immer wieder neue Wendungen und die Tatsache, dass man bald nicht mehr weiß, wem man überhaupt noch trauen kann, treiben die Spannung auf ein fast unerträgliches Maß, so dass ich einfach die Nacht durchlesen musste, um zu erfahren, ob unsere Welt überhaupt noch zu retten ist. Das Ende war schlüssig und dennoch überraschend - und teaste ein Nachfolgebuch an, auf das ich mich schon sehr freue.
Es liegt in der Natur der Sache, dass Schwiecker viele Fachausdrücke nutzt und Tätigkeiten beschreibt, deren Vokabular mir fremd ist. Das konnte meinen Lesefluss aber nicht stören; die Handlung blieb verständlich, auch, wenn ich möglicherweise Details nicht verstanden habe, Ein Glossar wäre dennoch schön gewesen.
DIe Hauptfigur Charlie ist durchaus mehrdimensional angelegt und war mir von Beginn an überaus sympathisch, so dass ich mit ihr mitgefiebert und mitgelitten habe; und selbst die KI KIM ist so beschrieben, dass sie menschlich und sympathisch wirkt. Doch der Gedanke, was passieren würde, wenn die KI einmal NICHT auf der Seite der "Guten" steht, wollte mich nicht loslassen.
Andere Figuren blieben durchaus geheimnisvoll oder wechselten die Seite, was den Thrill erhöhte.
Florian Schwiecker ist es gelungen, ein hochaktuelles, brisantes Thema in einen atemberaubenden (Tech-)Thriller zu verwandeln, der wegen seiner Intensität noch lange nachwirkt - und darüberhinaus zum Nachdenken anregt.