Wenn Algorithmen töten können
Worum geht’s?
Charlie hat KIM entwickelt, eine KI mit menschlichen Zügen. Schneller und intelligenter als alle bislang bekannten Systeme. Doch dann kommt es zu einem Fehler, bei dem Menschen sterben. Charlie bricht ihr Studium ab und versucht seither vergeblich, in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. Als Cyberterroristen das System bedrohen, scheinen ausgerechnet sie und KIM die einzige Chance zu sein.
Meine Meinung:
Bislang kannte ich Florian Schwiecker nur durch die Thriller, die er gemeinsam mit Michael Tsokos geschrieben hat. Aber ganz ehrlich? „Code Null – Dieses Spiel kennt keine Regeln“ hat mich noch mehr begeistert. Aktuell, erschreckend realistisch, rasant und unglaublich fesselnd.
Besonders überzeugt hat mich das Ermittlerteam. Im Mittelpunkt stehen Charlie, eine brillante IT-Spezialistin und Hackerin, sowie KIM, die von ihr entwickelte KI. Unterstützt werden sie von Lukas und Nicola von der CSG5. Die übrigen Teammitglieder arbeiten eher im Hintergrund, weshalb ich hoffe, sie in den nächsten Bänden noch besser kennenzulernen. Schon jetzt funktioniert die Dynamik der vier hervorragend. Hochintelligent, sympathisch und dennoch mit genügend Ecken und Kanten, um authentisch zu wirken. Und dann ist da noch Hora. Ein Gegner, der ebenso intelligent wie beängstigend agiert.
Der eigentliche Star des Buches ist jedoch der Fall selbst. Cybercrime ist längst keine Zukunftsvision mehr, sondern Realität. Florian Schwiecker zeigt eindrucksvoll, wie bereits winzige Zeitverschiebungen von wenigen Millisekunden ausreichen können, um Menschenleben zu gefährden. Genau diese Nähe zur Wirklichkeit macht den Thriller so beklemmend. Deepfakes, künstliche Intelligenz, Hackerangriffe auf hochgesicherte Systeme und organisierte Wirtschaftskriminalität – hier haben wir die volle Bandbreite. Man liest nicht über eine ferne Zukunft, sondern über Gefahren, die längst begonnen haben.
Gemeinsam mit Charlie, KIM und der CSG5 tauchen wir tief in die digitale Welt ein, bewegen uns zwischen Nullen und Einsen, erhalten Einblicke ins Darknet und verfolgen Täter, die kaum sichtbare Spuren hinterlassen. Trotz der vielen technischen Themen wirkt nichts überladen. Im Gegenteil: Die Fakten verleihen der Geschichte zusätzliche Glaubwürdigkeit und machen die Bedrohung nur noch realer. Dazu kommen temporeiche Verfolgungsjagden, Fluchten, permanente Anspannung und der ständige Kampf darum, keine (digitalen) Spuren zu hinterlassen. Das Tempo zieht von der ersten bis zur letzten Seite an, ohne jemals nachzulassen. Für mich war das ein echter Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen konnte.
Und dann dieses Ende. Es beantwortet vieles, öffnet aber gleichzeitig neue Türen. Denn ist eine gelöschte KI wirklich gelöscht? Für mich ist das Buch ein packender Serienauftakt der zeigt, wie schmal der Grat zwischen technologischem Fortschritt und Kontrollverlust geworden ist. Menschen haben schließlich beschlossen, künstliche Intelligenz zu erschaffen und sie ans Internet anzuschließen. Was könnte da schon schiefgehen?
Fazit:
Mit „Code Null – Dieses Spiel kennt keine Regeln“ gelingt Florian Schwiecker ein packender und erschreckend realistischer Serienauftakt, der aktuelle Themen wie KI, Cybercrime und digitale Abhängigkeit zu einem hochspannenden Thriller verbindet. Die Mischung aus authentischen Figuren, rasantem Tempo und einer Handlung, die jederzeit auch in der Realität stattfinden könnte, sorgt für Nervenkitzel bis zur letzten Seite. Gleichzeitig macht das offene Ende große Lust auf die Fortsetzung und lässt einen mit der beunruhigenden Frage zurück, wie sicher unsere digitale Welt tatsächlich ist. Für mich ein absolut gelungener Auftakt einer Reihe, von der ich unbedingt mehr lesen möchte.
5 Sterne von mir.
Charlie hat KIM entwickelt, eine KI mit menschlichen Zügen. Schneller und intelligenter als alle bislang bekannten Systeme. Doch dann kommt es zu einem Fehler, bei dem Menschen sterben. Charlie bricht ihr Studium ab und versucht seither vergeblich, in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. Als Cyberterroristen das System bedrohen, scheinen ausgerechnet sie und KIM die einzige Chance zu sein.
Meine Meinung:
Bislang kannte ich Florian Schwiecker nur durch die Thriller, die er gemeinsam mit Michael Tsokos geschrieben hat. Aber ganz ehrlich? „Code Null – Dieses Spiel kennt keine Regeln“ hat mich noch mehr begeistert. Aktuell, erschreckend realistisch, rasant und unglaublich fesselnd.
Besonders überzeugt hat mich das Ermittlerteam. Im Mittelpunkt stehen Charlie, eine brillante IT-Spezialistin und Hackerin, sowie KIM, die von ihr entwickelte KI. Unterstützt werden sie von Lukas und Nicola von der CSG5. Die übrigen Teammitglieder arbeiten eher im Hintergrund, weshalb ich hoffe, sie in den nächsten Bänden noch besser kennenzulernen. Schon jetzt funktioniert die Dynamik der vier hervorragend. Hochintelligent, sympathisch und dennoch mit genügend Ecken und Kanten, um authentisch zu wirken. Und dann ist da noch Hora. Ein Gegner, der ebenso intelligent wie beängstigend agiert.
Der eigentliche Star des Buches ist jedoch der Fall selbst. Cybercrime ist längst keine Zukunftsvision mehr, sondern Realität. Florian Schwiecker zeigt eindrucksvoll, wie bereits winzige Zeitverschiebungen von wenigen Millisekunden ausreichen können, um Menschenleben zu gefährden. Genau diese Nähe zur Wirklichkeit macht den Thriller so beklemmend. Deepfakes, künstliche Intelligenz, Hackerangriffe auf hochgesicherte Systeme und organisierte Wirtschaftskriminalität – hier haben wir die volle Bandbreite. Man liest nicht über eine ferne Zukunft, sondern über Gefahren, die längst begonnen haben.
Gemeinsam mit Charlie, KIM und der CSG5 tauchen wir tief in die digitale Welt ein, bewegen uns zwischen Nullen und Einsen, erhalten Einblicke ins Darknet und verfolgen Täter, die kaum sichtbare Spuren hinterlassen. Trotz der vielen technischen Themen wirkt nichts überladen. Im Gegenteil: Die Fakten verleihen der Geschichte zusätzliche Glaubwürdigkeit und machen die Bedrohung nur noch realer. Dazu kommen temporeiche Verfolgungsjagden, Fluchten, permanente Anspannung und der ständige Kampf darum, keine (digitalen) Spuren zu hinterlassen. Das Tempo zieht von der ersten bis zur letzten Seite an, ohne jemals nachzulassen. Für mich war das ein echter Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen konnte.
Und dann dieses Ende. Es beantwortet vieles, öffnet aber gleichzeitig neue Türen. Denn ist eine gelöschte KI wirklich gelöscht? Für mich ist das Buch ein packender Serienauftakt der zeigt, wie schmal der Grat zwischen technologischem Fortschritt und Kontrollverlust geworden ist. Menschen haben schließlich beschlossen, künstliche Intelligenz zu erschaffen und sie ans Internet anzuschließen. Was könnte da schon schiefgehen?
Fazit:
Mit „Code Null – Dieses Spiel kennt keine Regeln“ gelingt Florian Schwiecker ein packender und erschreckend realistischer Serienauftakt, der aktuelle Themen wie KI, Cybercrime und digitale Abhängigkeit zu einem hochspannenden Thriller verbindet. Die Mischung aus authentischen Figuren, rasantem Tempo und einer Handlung, die jederzeit auch in der Realität stattfinden könnte, sorgt für Nervenkitzel bis zur letzten Seite. Gleichzeitig macht das offene Ende große Lust auf die Fortsetzung und lässt einen mit der beunruhigenden Frage zurück, wie sicher unsere digitale Welt tatsächlich ist. Für mich ein absolut gelungener Auftakt einer Reihe, von der ich unbedingt mehr lesen möchte.
5 Sterne von mir.