Atmosphärischer Italien-Krimi
Mit Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl ist Fabio Nola ein solider Kriminalroman gelungen, der vor allem durch seine dichte Atmosphäre punktet. Schon das Cover vermittelt ein stimmungsvolles, leicht geheimnisvolles Italien-Flair, das sich auch im Inneren des Buches wiederfindet. Die Gestaltung passt gut zum Genre und weckt direkt die passende Erwartungshaltung.
Inhaltlich dreht sich die Geschichte um einen Mordfall mit kulturellem und historischem Bezug, der Commissario Gaetano vor einige Herausforderungen stellt. Ohne zu viel vorwegzunehmen: Die Handlung entwickelt sich ruhig, fast schon klassisch, mit Fokus auf Ermittlungsarbeit und weniger auf reißerische Wendungen. Das hat mir grundsätzlich gefallen, auch wenn die Spannung an manchen Stellen etwas mehr Tempo hätte vertragen können.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und gut lesbar. Besonders gelungen sind die Beschreibungen der Schauplätze, die ein lebendiges Bild entstehen lassen. Man merkt, dass der Autor ein Gespür für Atmosphäre hat. Die Dialoge wirken überwiegend authentisch, gelegentlich jedoch etwas konstruiert.
Die Figuren, allen voran Commissario Gaetano, sind sympathisch und nachvollziehbar gezeichnet. Besonders gefallen hat mir, dass auch Nebenfiguren genug Raum bekommen, um nicht bloß Statisten zu sein. Dennoch hätte ich mir bei einigen Charakteren noch etwas mehr Tiefe gewünscht.
Interessant war das Buch für mich vor allem wegen der Verbindung von Krimi und kulturellen Elementen. Man spürt, dass hier mehr als nur ein einfacher Fall erzählt werden soll.
Fazit: Ein atmosphärisch dichter Krimi mit sympathischem Ermittler und spannendem Setting, der kleine Längen hat, aber insgesamt gut unterhält. Empfehlenswert für alle, die ruhige, klassische Krimis mit italienischem Flair mögen.
Inhaltlich dreht sich die Geschichte um einen Mordfall mit kulturellem und historischem Bezug, der Commissario Gaetano vor einige Herausforderungen stellt. Ohne zu viel vorwegzunehmen: Die Handlung entwickelt sich ruhig, fast schon klassisch, mit Fokus auf Ermittlungsarbeit und weniger auf reißerische Wendungen. Das hat mir grundsätzlich gefallen, auch wenn die Spannung an manchen Stellen etwas mehr Tempo hätte vertragen können.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und gut lesbar. Besonders gelungen sind die Beschreibungen der Schauplätze, die ein lebendiges Bild entstehen lassen. Man merkt, dass der Autor ein Gespür für Atmosphäre hat. Die Dialoge wirken überwiegend authentisch, gelegentlich jedoch etwas konstruiert.
Die Figuren, allen voran Commissario Gaetano, sind sympathisch und nachvollziehbar gezeichnet. Besonders gefallen hat mir, dass auch Nebenfiguren genug Raum bekommen, um nicht bloß Statisten zu sein. Dennoch hätte ich mir bei einigen Charakteren noch etwas mehr Tiefe gewünscht.
Interessant war das Buch für mich vor allem wegen der Verbindung von Krimi und kulturellen Elementen. Man spürt, dass hier mehr als nur ein einfacher Fall erzählt werden soll.
Fazit: Ein atmosphärisch dichter Krimi mit sympathischem Ermittler und spannendem Setting, der kleine Längen hat, aber insgesamt gut unterhält. Empfehlenswert für alle, die ruhige, klassische Krimis mit italienischem Flair mögen.