Ein Krimi, der den Leser in die Welt Neapels entführt
Das Cover lässt an Urlaub denken, ein See, ein leeres Boot, Sonne. Die ersten Seiten führen den Leser auch nach Italien, die Bräuche um Ostern werden beschrieben und in die Handlung eingebaut. Der Lesefluss war jedoch anfangs etwas "holperig", die immer wieder verwendeten italienischen Wörter sollen den Leser vermutlich noch mehr nach Italien führen, mir persönlich fiel es aber schwer, mich "einzulesen." Im weiteren Verlauf gelingt das besser, die Handlung ist mit Humor unterlegt, die Kommisariatsanwärterin, die zur Ermittlung einfach ihre ganze, ortskundige Familie einspannt. Die kleine, aufgeweckte Tochter des Opfers, die ungeplant zu den Ermittlungen beiträgt. Man fühlt sich dann nach einigem Lesen mit den Figuren verbunden. Leider gibt es einige Längen. Die Idee die Parallelen zwischen der Familie des Opfers und des Kommissars zu ziehen, macht es interessant. Insgesamt aber wegen der Längen und des teilweise schwierigen Leseflusses eher mittelmäßig.