Lesenswerter Italien-Krimi

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Commissario Salvatore Gaetano will nichts anderes als ein entspanntes Osterfest mit seiner Familie. Jedoch wird diese Idylle durch einen Anruf seiner Kollegin Beppa Bellucci zerstört. In Neapel wurde eine Wasserleiche angeschwemmt. Und Gaetano wäre nicht Gaetano, wenn er nicht alles dran setzen würde, diesen Fall zu lösen.

Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und passt perfekt zur Story. Eine Art Stadtplan ziert das Innere des Covers und hat es mir persönlich vereinfacht, mich in der Geschichte und in Neapel zurecht zufinden.

Den Schreibstil empfand ich nicht so locker, als dass ich durch die Seiten fliegen konnte. Dennoch ist er angenehm zu lesen.
Die Story selbst ist mir stellenweise ein kleines bisschen zu ausschweifend.
Die Hauptfiguren Beppa Bellucci und Salvatore Gaetano sind mir sehr sympathisch und ich finde es gut, wie hartnäckig sie gegenüber allen Widrigkeiten während der Ermittlungen geblieben sind.

Für mich ein toller Nebeneffekt: man erfährt viel über die Osterbräuche in Neapel.
Die Stadt selbst kommt bei den Beschreibungen nicht so gut weg. Der Autor hat da nichts geschönt, was die Sauberkeit, Kriminalität o.ä. angeht. Also meinen nächsten Urlaub mache ich dann doch lieber woanders. Aber das nächste Buch vom Autor würde ich auf jeden Fall wieder lesen.