Sehr zäher und verschachtelter Krimi
Für mich war es mein erster Krimi mit Commissario Gaetano, doch hat er mir leider wenig Freude beim Lesen bereitet. Ich konnte einfach keinen Lesefluss entwickeln, wobei die Story durchaus spannend anfängt und ich zu Beginn auch noch gebannt mit auf Spurensuche gegangen bin. Ich fand es interessant zu erfahren, was der Wind und die Strömung des Wassers für den Leichenfund bedeuteten. Überhaupt war es gut so nah bei den Ermittlungen dabei zu sein. Was mich aber völlig aus der Spur gebracht hat, waren neben der Familiengeschichte des Commissarios, mit der schwangeren Nichte, dem Ehemann, dem pflegebedürftigen Bruder, die anderen vielen Personen mit ihren Besonderheiten Während ich es normalerweise super finde, wenn die Region in einer Geschichte spürbar wird, war es mir hier entschieden zu viel. Angefangen von den Redewendungen, auch wenn die im Glossar übersetzt werden, sowie von dem ausschweifenden Erzählungen über die Rituale in der Osterwoche in Neapel. Irgendwann war es mir fast egal wie der Mann zu Tode gekommen ist. nur um seine kleine Tochter tat es mir leid. Dazu waren es mir zu viele weitere Tote und die Ermittlungen wurden mir zu kompliziert und irgendwie habe ich aufgrund vieler Themen, die dazu kamen, den Überblick verloren.
Zwei Sterne
Zwei Sterne