Toller Krimi mit neapolitanischem Lokalkolorit

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naoise179 Avatar

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Schon das Cover versetzt den Betrachter in Italienstimmung - ein herrenloses Boot über dem der Vesuv aufragt. Und tatsächlich, Commissario Gaetanos zweiter Fall beginnt im Fischerhafen Mergellina, wo seine junge Kollegin Beppa Belucci, ihres Zeichens Fischerstochter, einen Toten gefunden hat.
Die Untersuchungen des Kriminalfalls führen den Leser dann durch verschiedenste Viertel Neapels und auch die Nebencharaktere der Questura und Salvatore Gaetanos Privatleben kommen nicht zu kurz.
Auch dieses Mal sind seine Nichte Carla, ihr Mann und Salvos Bruder Aniello mit von der Partie.
Ein Großteil der Geschichte spielt von Karfreitag (Venerdì Santo) bis Ostermontag (Pasquetta). Und so erfährt der Leser ganz nebenbei so einiges über neapolitanische Osterbräuche und -sitten.

Der Kriminalfall selbst ist klug konstruiert. Nachdem es nicht sicher ist, ob es sich bei dem Toten um einen Selbstmörder oder ein Mordopfer handelt, dauert es ein wenig, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt. Nachdem die Polizei einigen falschen Fährten gefolgt ist, geschehen weitere Morde, die im Zusammenhang mit dem Toten stehen. Ein toller Krimi!