Zwischen Tradition, Mord und mediterraner Hitze. Neapel zeigt sich von seiner besten Seite
„Kommissario Gaetano und das letzte Abendmahl“ von Fabio Nola führt erneut mitten hinein nach Neapel. Diesmal in eine Zeit, in der religiöse Bräuche, Familienzusammenkünfte und das pulsierende Leben der Stadt besonders stark spürbar sind. Als im Hafen eine Leiche entdeckt wird, wirkt zunächst vieles wie ein tragischer Zufall. Doch schnell wird klar, dass mehr hinter dem Fall steckt. Vor allem Gaetanos junge Kollegin Beppa Bellucci spürt, dass hier etwas nicht stimmt, und bringt mit ihrer Neugier und ihrem Mut Bewegung in die Ermittlungen.
Der Roman lebt stark von seiner Atmosphäre. Neapel wird sehr bildhaft und detailreich beschrieben. Man taucht ein in das Lebensgefühl dieser Stadt, in ihre Gegensätze, ihre Wärme, aber auch in ihre Abgründe. Gerade die kulturellen Eigenheiten und das italienische Alltagsleben verleihen der Geschichte eine besondere Authentizität.
Sehr gelungen ist die Entwicklung der Beziehung zwischen Gaetano und Beppa. Gaetano ist der große Ermittler und versteckt sich wegen seiner Vergangenheit hinter seiner Arbeit. Doch durch die frische Art seiner jungen Kollegin, wird schnell klar, dass der Fall nicht so schnell abgeschlossen wird. Die Dynamik zwischen den beiden bringt eine emotionale Tiefe in den Krimi und macht die Figuren greifbar.
Der Mittelteil der Geschichte verliert jedoch etwas an Tempo. Manche Passagen wirken zu ausführlich erzählt, sodass sich die Handlung stellenweise zieht. Hier hätte eine stärkere Verdichtung der Ereignisse der Spannung gutgetan. Umso stärker wirkt dafür das letzte Drittel. Das Finale entwickelt eine intensive Spannung und überrascht mit einer interessanten Auflösung rund um die Algen, die dem Fall eine besondere kriminalistische Wendung gibt.
Insgesamt ist dieser zweite Band eine atmosphärisch dichte Fortsetzung mit starken Figuren und mediterranem Flair. Auch wenn der Kriminalfall zeitweise hinter den vielen Eindrücken aus Neapel zurücktritt, bleibt die Geschichte unterhaltsam und macht neugierig auf weitere Ermittlungen mit Kommissario Gaetano und seiner jungen Kollegin.
Der Roman lebt stark von seiner Atmosphäre. Neapel wird sehr bildhaft und detailreich beschrieben. Man taucht ein in das Lebensgefühl dieser Stadt, in ihre Gegensätze, ihre Wärme, aber auch in ihre Abgründe. Gerade die kulturellen Eigenheiten und das italienische Alltagsleben verleihen der Geschichte eine besondere Authentizität.
Sehr gelungen ist die Entwicklung der Beziehung zwischen Gaetano und Beppa. Gaetano ist der große Ermittler und versteckt sich wegen seiner Vergangenheit hinter seiner Arbeit. Doch durch die frische Art seiner jungen Kollegin, wird schnell klar, dass der Fall nicht so schnell abgeschlossen wird. Die Dynamik zwischen den beiden bringt eine emotionale Tiefe in den Krimi und macht die Figuren greifbar.
Der Mittelteil der Geschichte verliert jedoch etwas an Tempo. Manche Passagen wirken zu ausführlich erzählt, sodass sich die Handlung stellenweise zieht. Hier hätte eine stärkere Verdichtung der Ereignisse der Spannung gutgetan. Umso stärker wirkt dafür das letzte Drittel. Das Finale entwickelt eine intensive Spannung und überrascht mit einer interessanten Auflösung rund um die Algen, die dem Fall eine besondere kriminalistische Wendung gibt.
Insgesamt ist dieser zweite Band eine atmosphärisch dichte Fortsetzung mit starken Figuren und mediterranem Flair. Auch wenn der Kriminalfall zeitweise hinter den vielen Eindrücken aus Neapel zurücktritt, bleibt die Geschichte unterhaltsam und macht neugierig auf weitere Ermittlungen mit Kommissario Gaetano und seiner jungen Kollegin.