Conni grus grus(t) Klaus
Conni und ihre Freunde dürfen gemeinsam elternfrei übernachten bei ihr – natürlich mit Opa als Aufpasser, aber der ist immer lieb und lustig. Doch dann beschwert sich der grummelige Nachbar Herr Oswald über seine geschundenen Rosen und Conni findet schnell heraus, woran das liegt. Denn in ihrem Garten versteckt sich ein verletzter Kranich. Was nun?
Persönlich bin ich nie mit Conni aufgewachsen, bin aber ein großer Vogelfan und dachte, das wäre bestimmt ein tolles Buch, um es meiner Nichte vorzulesen. Gesagt, getan. Im Gegensatz zu mir kannte das fünfjährige Kind Conni selbstverständlich, war aber etwas empört, als sie vom Buchrücken erfuhr, es handele sich um eine Geschichte für Kinder ab drei Jahren, schließlich ist sie doch schon deutlich älter. Das war aber schnell vergessen, denn uns beiden hat das Buch unheimlich gut gefallen. Mich hat die Altersempfehlung eher gewundert, weil die Geschichte sehr lang war und ungewöhnlich viel Fließtext auf einer Seite stand für ein Buch, dass sich an Dreijährige richtet. Daher haben wir die Lesesession in zwei aufteilen müssen. Beim Abfragen, was denn bisher alles passiert sei, blieb vor allem der grimmige Nachbar im Gedächtnis, der meiner Meinung nach definitiv die tiefgründigste Figur mit der größten Charakterentwicklung war – mehr verrate ich aber nicht. Die Illustrationen fanden wir beide ebenfalls richtig schön. Die Bilder von Janina Görrissen sind farbenfroh, aber nicht übersättigt und die Figuren zuckersüß gezeichnet. Besonders Kranich Klaus hat man dadurch zum Schmusen gern. Doch wir erfahren auch ein paar spannende Fakten über den Vogel, auch wenn ich bezweifle, dass so etwas wie der lateinische Name bei Fünfjährigen, geschweige denn Dreijährigen haften bleibt. In dem Fall soll es wohl eher den Forscher als solchen charakterisieren. Viel mehr bleibt wohl hängen, wie man mit der Natur umgeht, dass man verletzten Tieren hilft und dass es viel Spannendes zu lernen gibt – und so die Geschichte hoffentlich das ein oder andere Kind auch für Vögel begeistern kann. Zuletzt möchte ich noch den tollen Humor erwähnen: Ich hatte gar nicht damit gerechnet, aber das Buch war erstaunlich witzig.
Insgesamt ein schön gestaltetes, unterhaltsames Kinderbuch mit einem wichtigen, interessanten Thema, das sich super zum Vorlesen geeignet hat und fleißig zugehört wurde.
Persönlich bin ich nie mit Conni aufgewachsen, bin aber ein großer Vogelfan und dachte, das wäre bestimmt ein tolles Buch, um es meiner Nichte vorzulesen. Gesagt, getan. Im Gegensatz zu mir kannte das fünfjährige Kind Conni selbstverständlich, war aber etwas empört, als sie vom Buchrücken erfuhr, es handele sich um eine Geschichte für Kinder ab drei Jahren, schließlich ist sie doch schon deutlich älter. Das war aber schnell vergessen, denn uns beiden hat das Buch unheimlich gut gefallen. Mich hat die Altersempfehlung eher gewundert, weil die Geschichte sehr lang war und ungewöhnlich viel Fließtext auf einer Seite stand für ein Buch, dass sich an Dreijährige richtet. Daher haben wir die Lesesession in zwei aufteilen müssen. Beim Abfragen, was denn bisher alles passiert sei, blieb vor allem der grimmige Nachbar im Gedächtnis, der meiner Meinung nach definitiv die tiefgründigste Figur mit der größten Charakterentwicklung war – mehr verrate ich aber nicht. Die Illustrationen fanden wir beide ebenfalls richtig schön. Die Bilder von Janina Görrissen sind farbenfroh, aber nicht übersättigt und die Figuren zuckersüß gezeichnet. Besonders Kranich Klaus hat man dadurch zum Schmusen gern. Doch wir erfahren auch ein paar spannende Fakten über den Vogel, auch wenn ich bezweifle, dass so etwas wie der lateinische Name bei Fünfjährigen, geschweige denn Dreijährigen haften bleibt. In dem Fall soll es wohl eher den Forscher als solchen charakterisieren. Viel mehr bleibt wohl hängen, wie man mit der Natur umgeht, dass man verletzten Tieren hilft und dass es viel Spannendes zu lernen gibt – und so die Geschichte hoffentlich das ein oder andere Kind auch für Vögel begeistern kann. Zuletzt möchte ich noch den tollen Humor erwähnen: Ich hatte gar nicht damit gerechnet, aber das Buch war erstaunlich witzig.
Insgesamt ein schön gestaltetes, unterhaltsames Kinderbuch mit einem wichtigen, interessanten Thema, das sich super zum Vorlesen geeignet hat und fleißig zugehört wurde.