Jeder braucht eine Freundin wie Freya <3
Das Cover von "Counting Days" von Steffi Kuhlmann aus dem Knaur-Verlag ist in dezenten Lilatönen gehalten und wird auf mich sehr harmonisch und ruhig. Man sieht die zwei Protagonisten des Romans, die auf der Alten Brücke in Heidelberg stehen. Im Hintergrund thront das Heidelberger Schloss, was seit dem 19. Jahrhundert ein Inbegriff deutscher Romantik ist. Passend gewählt für eine Liebesgeschichte. Das Buch enthält vorab eine Triggerwarnung und eine Playlist, die beim Lesen des Buches abgespielt werden kann. Persönlich empfinde Musik beim Lesen eher störend und ablenkend, finde es aber im Nachhinein oder am Ende eines Kapitels interessant, welche Musik die Autorin an dieser Stelle passend finden würde. Bereits im Prolog werden Themen deutlich, die so ziemlich jeden Jugendlichen betreffen Zukunftsängste und Ansprüche der Eltern. Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht von Alex und Daria erzählt. Im ersten Kapitel erfährt man, wie sich Darias Leben in den drei Jahren, die seit dem Prolog vergangen sind, entwickelt hat. In Kapitel zwei lernt man Alex und seine Mitbewohner der Wohngemeinschaft etwas kennen. Im letzten Kapitel der Leseprobe erlebt man mit, wie Daria zurück nach Heidelberg und im Krankenhaus auf ihre Eltern trifft und um ihren Bruder bangt. Die Leseprobe lässt offen, wie es mit Damian weitergeht und wann Daria und Alex wieder aufeinandertreffen. Vermutlich hatten sie in den letzten drei Jahren keinen Kontakt, da sie in den jeweiligen Kapiteln nicht vorkommen.
Den Schreibstil der Autorin empfinde ich als sehr angenehm und die grafische Darstellung von Gedanken, Telefonaten und WhatsApp-Nachrichten finde ich ebenfalls gut gelungen.
Den Schreibstil der Autorin empfinde ich als sehr angenehm und die grafische Darstellung von Gedanken, Telefonaten und WhatsApp-Nachrichten finde ich ebenfalls gut gelungen.