New Adult aus Heidelberg
Ich finde es toll, dass ein New Adult-Buch in Deutschland spielt.
Was mir ansonsten noch aufgefallen ist (und in dem Punkt bin ich noch zwiespalten, wie ich es finde): der Personencast ist sehr divers: die Protagonistin hat einen italienischen Vater und ist nicht normschlank (um die Formulierung aus dem Buch zu nutzen), eine Freundin hat ADHS und ist lesbisch, die nächste ist Diabetikerin, der Protagonist kommt aus ärmeren Verhältnissen und wohnt in einem verrufenen Viertel, der Vater war gewalttätig … Klar ist es eigentlich gut, wenn eine bunte Gesellschaft gezeigt wird, aber irgendwann hat man das Gefühl, es wird eine Liste von Randgruppen abgearbeitet.
Der Aufbau ist typisch für das Genre: die Geschichte wird aus den beiden Perspektiven der Protas erzählt und es gab in der Leseprobe auch einen Rückblick. Angenehm geschrieben, mit schweren Themen und manchen Schmunzlern.
Was mir ansonsten noch aufgefallen ist (und in dem Punkt bin ich noch zwiespalten, wie ich es finde): der Personencast ist sehr divers: die Protagonistin hat einen italienischen Vater und ist nicht normschlank (um die Formulierung aus dem Buch zu nutzen), eine Freundin hat ADHS und ist lesbisch, die nächste ist Diabetikerin, der Protagonist kommt aus ärmeren Verhältnissen und wohnt in einem verrufenen Viertel, der Vater war gewalttätig … Klar ist es eigentlich gut, wenn eine bunte Gesellschaft gezeigt wird, aber irgendwann hat man das Gefühl, es wird eine Liste von Randgruppen abgearbeitet.
Der Aufbau ist typisch für das Genre: die Geschichte wird aus den beiden Perspektiven der Protas erzählt und es gab in der Leseprobe auch einen Rückblick. Angenehm geschrieben, mit schweren Themen und manchen Schmunzlern.