„Counting Days“ – große Gefühle, aber leider wenig Tiefe
Ich hatte bei „Counting Days“ ehrlich gesagt auf eine emotionale Second-Chance-Romance mit viel Gefühl und Tiefgang gehofft – und bin am Ende leider etwas enttäuscht zurückgeblieben.
Dalia ist das typische Plus-Size-Mädchen, das mit den typischen Unsicherheiten und Problemen zu kämpfen hat. Grundsätzlich fand ich den Ansatz mit Body Positivity schön, allerdings blieb mir dieser Aspekt insgesamt etwas zu oberflächlich. Auch die Beziehung zwischen Dalia und Alexander basiert vor allem auf fehlender Kommunikation und mangelnder Offenheit – und genau das hat für mich leider nicht so richtig funktioniert.
Besonders schwierig fand ich allerdings ihr Wiedersehen. Alex hat Dalia damals das Herz gebrochen und sie ziemlich deutlich abgewiesen. Als sie sich drei Jahre später wieder begegnen, konnte ich deshalb nicht wirklich nachvollziehen, wie schnell ihre alten Gefühle wieder die Oberhand gewinnen und sie scheinbar vergisst, was damals passiert ist. Für mich hat sich das einfach zu unrealistisch und zu schnell angefühlt.
Auch Alex’ Verhalten konnte mich nicht vollständig überzeugen. Seine Geheimnisse und Lügen sollten vermutlich für Spannung und emotionale Konflikte sorgen, aber gerade am Ende fehlte mir ein wirklich nachvollziehbarer Grund dafür, warum er Dalia überhaupt belogen hat. Dadurch wirkten einige Konflikte eher konstruiert als wirklich emotional begründet.
Insgesamt hatte ich leider häufig das Gefühl, dass vieles überdramatisiert und gleichzeitig zu oberflächlich erzählt wurde. Die Geschichte hatte durchaus Potenzial, aber bei mir wollte der große emotionale Funke einfach nicht überspringen.
Was mir dafür wirklich gut gefallen hat, waren kleine Details wie die Spitznamen: Lia für Dalia und Xander für Alexander fand ich tatsächlich ziemlich niedlich.
Unterm Strich ist „Counting Days“ für mich eine ganz nette Romance für zwischendurch, aber leider kein Buch, das mir besonders lange im Gedächtnis bleiben wird. Die Grundidee mochte ich, die Umsetzung konnte mich allerdings nicht ganz überzeugen.
Fazit: Von mir gibt es 3 Sterne ⭐️ – nett für zwischendurch, aber leider kein Highlight.
Dalia ist das typische Plus-Size-Mädchen, das mit den typischen Unsicherheiten und Problemen zu kämpfen hat. Grundsätzlich fand ich den Ansatz mit Body Positivity schön, allerdings blieb mir dieser Aspekt insgesamt etwas zu oberflächlich. Auch die Beziehung zwischen Dalia und Alexander basiert vor allem auf fehlender Kommunikation und mangelnder Offenheit – und genau das hat für mich leider nicht so richtig funktioniert.
Besonders schwierig fand ich allerdings ihr Wiedersehen. Alex hat Dalia damals das Herz gebrochen und sie ziemlich deutlich abgewiesen. Als sie sich drei Jahre später wieder begegnen, konnte ich deshalb nicht wirklich nachvollziehen, wie schnell ihre alten Gefühle wieder die Oberhand gewinnen und sie scheinbar vergisst, was damals passiert ist. Für mich hat sich das einfach zu unrealistisch und zu schnell angefühlt.
Auch Alex’ Verhalten konnte mich nicht vollständig überzeugen. Seine Geheimnisse und Lügen sollten vermutlich für Spannung und emotionale Konflikte sorgen, aber gerade am Ende fehlte mir ein wirklich nachvollziehbarer Grund dafür, warum er Dalia überhaupt belogen hat. Dadurch wirkten einige Konflikte eher konstruiert als wirklich emotional begründet.
Insgesamt hatte ich leider häufig das Gefühl, dass vieles überdramatisiert und gleichzeitig zu oberflächlich erzählt wurde. Die Geschichte hatte durchaus Potenzial, aber bei mir wollte der große emotionale Funke einfach nicht überspringen.
Was mir dafür wirklich gut gefallen hat, waren kleine Details wie die Spitznamen: Lia für Dalia und Xander für Alexander fand ich tatsächlich ziemlich niedlich.
Unterm Strich ist „Counting Days“ für mich eine ganz nette Romance für zwischendurch, aber leider kein Buch, das mir besonders lange im Gedächtnis bleiben wird. Die Grundidee mochte ich, die Umsetzung konnte mich allerdings nicht ganz überzeugen.
Fazit: Von mir gibt es 3 Sterne ⭐️ – nett für zwischendurch, aber leider kein Highlight.