emotionales aber ausbaufähiges Debüt mit tollem Setting
„Counting Days“ heißt der Debütroman von Steffi Kuhlmann.
Dalia lebt in Hamburg, als eine erschreckende Nachricht sie erreicht: ihr Zwillingsbruder schwebt in Lebensgefahr. Er hatte in ihrer Heimatstadt Heidelberg einen Unfall. Notgedrungen kehrt Dalia zurück in die Stadt, der sie vor drei Jahren mit gebrochenem Herzen der Rücken gekehrt hat. Schuld daran war Alex, den sie prompt nach kurzer Zeit wieder trifft. Der hat eigentlich genug mit seinem eigenen Leben zu tun. Denn zwischen Jurastudium, der Sorge um seine Mutter und verschiedenen Jobs, jongliert er nicht nur mit seiner Zeit. Hält die Liebe trotz aller Probleme eine zweite Chance für Dalia und Alex bereit?
Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut: sowohl die Widmung zu Beginn, als auch die Playlist mit der hübschen Zeichnung im Hintergrund. Toll, dass diese auch zu Beginn des Prologs und jedes Kapitels wieder aufgenommen wird.
Was mir ebenfalls gut gefällt ist, dass der Prolog und die Kapitel mit Datumsangaben sowie dem Namen der Person versehen sind, aus deren Sicht geschrieben wird, so dass man sich gut in der Geschichte zurechtfindet. Einen weiteres Highlight sind die feinfühligen Zitate, mit denen jedes Kapitel überschrieben ist.
Das Setting in der schönen Stadt Heidelberg ist wirklich gelungen und durch die Bilder auf den Umschlag-Innenseiten toll nachvollziehbar.
Die ersten Seiten des Romans haben mich sofort gepackt. Sie präsentierten sich mir gefühlvoll aber auch romantisch mit viel Potenzial – ein guter Spannungsaufbau. Leider ergaben sich im Verlauf des Buches einige Längen, so dass ich zwischendurch die Lust am Lesen etwas verloren habe. Auch einzelne Aspekte waren mir zu wenig beleuchtet, so dass das Geschehen teilweise etwas flach und konstruiert erschien. Nicht immer konnte ich deshalb das Verhalten und die Entscheidungen von Dalia und Alexander nachvollziehen, so dass mir teilweise der Zugang zu den Hauptfiguren fehlte.
Nichtsdestotrotz sind einige schwerere Themen und der Bereich um die psychische Gesundheit – „Mental Health“ – gut, weil lebensecht und wirklichkeitsnah, dargestellt.
Alles in allem ein Debütroman mit Potential und schönem Setting, für den ich 3,5 Sterne vergebe.
Dalia lebt in Hamburg, als eine erschreckende Nachricht sie erreicht: ihr Zwillingsbruder schwebt in Lebensgefahr. Er hatte in ihrer Heimatstadt Heidelberg einen Unfall. Notgedrungen kehrt Dalia zurück in die Stadt, der sie vor drei Jahren mit gebrochenem Herzen der Rücken gekehrt hat. Schuld daran war Alex, den sie prompt nach kurzer Zeit wieder trifft. Der hat eigentlich genug mit seinem eigenen Leben zu tun. Denn zwischen Jurastudium, der Sorge um seine Mutter und verschiedenen Jobs, jongliert er nicht nur mit seiner Zeit. Hält die Liebe trotz aller Probleme eine zweite Chance für Dalia und Alex bereit?
Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut: sowohl die Widmung zu Beginn, als auch die Playlist mit der hübschen Zeichnung im Hintergrund. Toll, dass diese auch zu Beginn des Prologs und jedes Kapitels wieder aufgenommen wird.
Was mir ebenfalls gut gefällt ist, dass der Prolog und die Kapitel mit Datumsangaben sowie dem Namen der Person versehen sind, aus deren Sicht geschrieben wird, so dass man sich gut in der Geschichte zurechtfindet. Einen weiteres Highlight sind die feinfühligen Zitate, mit denen jedes Kapitel überschrieben ist.
Das Setting in der schönen Stadt Heidelberg ist wirklich gelungen und durch die Bilder auf den Umschlag-Innenseiten toll nachvollziehbar.
Die ersten Seiten des Romans haben mich sofort gepackt. Sie präsentierten sich mir gefühlvoll aber auch romantisch mit viel Potenzial – ein guter Spannungsaufbau. Leider ergaben sich im Verlauf des Buches einige Längen, so dass ich zwischendurch die Lust am Lesen etwas verloren habe. Auch einzelne Aspekte waren mir zu wenig beleuchtet, so dass das Geschehen teilweise etwas flach und konstruiert erschien. Nicht immer konnte ich deshalb das Verhalten und die Entscheidungen von Dalia und Alexander nachvollziehen, so dass mir teilweise der Zugang zu den Hauptfiguren fehlte.
Nichtsdestotrotz sind einige schwerere Themen und der Bereich um die psychische Gesundheit – „Mental Health“ – gut, weil lebensecht und wirklichkeitsnah, dargestellt.
Alles in allem ein Debütroman mit Potential und schönem Setting, für den ich 3,5 Sterne vergebe.