Mit Stärken und Schwächen

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tanja08.89 Avatar

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Der Klappentext von Counting Days hat mich sofort überzeugt. Er klang unglaublich spannend und hat große Vorfreude auf die Geschichte geweckt. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch.

Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten, richtig in die Geschichte hineinzufinden. Die Autorin verwendet bei den Hauptcharakteren Alexander und Dahlia teilweise ihre richtigen Namen und teilweise Spitznamen, wodurch ich öfter überlegen musste, von wem gerade die Rede ist. Das hat den Einstieg für mich etwas verwirrend gemacht.

Der Schreibstil hingegen hat mir gut gefallen. Das Buch ließ sich angenehm und flüssig lesen, sodass ich insgesamt gut durch die Geschichte gekommen bin. Trotzdem konnte mich die Story nicht komplett überzeugen. Für meinen Geschmack war die Handlung stellenweise etwas zu langatmig. Besonders das Thema rund um Alexanders Mutter nahm sehr viel Raum ein. Dahlias eigentlicher Grund für ihre Rückkehr – ihr Bruder – wurde dagegen eher nur am Rand behandelt.

Auch die Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren entwickelte sich mir etwas zu langsam. Alexander und Dahlia begegnen sich zunächst immer nur kurz zwischendurch, weshalb mir der emotionale Tiefgang gefehlt hat. Ich hätte mir gewünscht, dass ihre Verbindung früher intensiver aufgebaut wird.

Alles in allem vergebe ich drei Sterne. Das Buch ließ sich zwar gut weglesen, konnte mich aber insgesamt nicht vollständig begeistern.