Zweite Chancen zählen manchmal mehr als perfekte Pläne
„Counting Days“ hat genau dieses typische „Ich wollte nur kurz reinlesen – und plötzlich sind 100 Seiten weg“-Gefühl ausgelöst. Die Geschichte rund um Dalia und Alex lebt stark von den Emotionen und der gemeinsamen Vergangenheit, die zwischen den beiden wie ein unsichtbares Band mitschwingt.
Der Einstieg hat mir richtig gut gefallen: Dalia kehrt nach Jahren zurück in ihre Heimat, weil ihr Zwillingsbruder einen schweren Unfall hatte – und natürlich läuft sie genau dem Menschen über den Weg, den sie am liebsten vermeiden würde. Da ist sofort Spannung drin, ohne großes Drama machen zu müssen.
Besonders stark fand ich, wie die Vergangenheit Stück für Stück aufgearbeitet wird. Durch die Rückblicke versteht man immer besser, warum die beiden so sind, wie sie sind – und warum es damals überhaupt zerbrochen ist. Das macht die Geschichte greifbar und sorgt dafür, dass man emotional dranbleibt.
Auch die Themen gehen über eine reine Liebesgeschichte hinaus: Familie, Selbstzweifel, mentale Gesundheit und der Umgang mit alten Wunden spielen eine große Rolle. Das wirkt größtenteils authentisch und gibt der Geschichte Tiefe. Gleichzeitig bleibt es angenehm lesbar und nie zu schwer.
Was ich ein bisschen zwiegespalten sehe: An einigen Stellen zieht sich die Handlung. Gerade in der Mitte hätte ich mir etwas mehr Tempo oder stärkere Wendungen gewünscht, weil sich manche Gedanken und Situationen wiederholen.
Trotzdem punktet das Buch klar mit seinen Figuren. Dalia und Alex sind keine perfekten Charaktere, sondern tragen beide ihr Päckchen – und genau das macht sie so nachvollziehbar. Man leidet mit, hofft mit und fiebert irgendwie doch bis zum Schluss.
Der Einstieg hat mir richtig gut gefallen: Dalia kehrt nach Jahren zurück in ihre Heimat, weil ihr Zwillingsbruder einen schweren Unfall hatte – und natürlich läuft sie genau dem Menschen über den Weg, den sie am liebsten vermeiden würde. Da ist sofort Spannung drin, ohne großes Drama machen zu müssen.
Besonders stark fand ich, wie die Vergangenheit Stück für Stück aufgearbeitet wird. Durch die Rückblicke versteht man immer besser, warum die beiden so sind, wie sie sind – und warum es damals überhaupt zerbrochen ist. Das macht die Geschichte greifbar und sorgt dafür, dass man emotional dranbleibt.
Auch die Themen gehen über eine reine Liebesgeschichte hinaus: Familie, Selbstzweifel, mentale Gesundheit und der Umgang mit alten Wunden spielen eine große Rolle. Das wirkt größtenteils authentisch und gibt der Geschichte Tiefe. Gleichzeitig bleibt es angenehm lesbar und nie zu schwer.
Was ich ein bisschen zwiegespalten sehe: An einigen Stellen zieht sich die Handlung. Gerade in der Mitte hätte ich mir etwas mehr Tempo oder stärkere Wendungen gewünscht, weil sich manche Gedanken und Situationen wiederholen.
Trotzdem punktet das Buch klar mit seinen Figuren. Dalia und Alex sind keine perfekten Charaktere, sondern tragen beide ihr Päckchen – und genau das macht sie so nachvollziehbar. Man leidet mit, hofft mit und fiebert irgendwie doch bis zum Schluss.