Dunkle Magie, Dämonen und eine Heldin am Rand der Welt

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riot24 Avatar

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Schon die Karte am Anfang hat mich neugierig gemacht. Das Fulcrum, die Ödlanden, Prosperitus und das Dorf Grünswehr lassen sofort erahnen, dass hier eine große, düstere Fantasywelt wartet. Genau dieses Gefühl bestätigt sich schon auf den ersten Seiten.

Die Leseprobe beginnt sehr atmosphärisch und beklemmend. Sorrel lebt als Schankmaid im Wirtshaus und wird von den Menschen um sie herum zwar gebraucht, aber gleichzeitig verachtet. Das hat mich sofort berührt. Sie wirkt einsam, vorsichtig und verletzlich, aber gleichzeitig besitzt sie eine stille Stärke. Besonders spannend fand ich, dass sie heimlich Medizin herstellt und offenbar Magie nutzt, obwohl genau diese Magie in ihrer Welt gefürchtet und verboten ist.

Die Szene im Wirtshaus hat mich richtig gepackt. Als der Milchmann mit der blutigen Kuhglocke auftaucht und von Dämonen spricht, kippt die Stimmung sofort. Man spürt die Angst im ganzen Raum, als würde die Dunkelheit schon an den Mauern des Dorfes kratzen. Dazu kommt dieser unheimliche Stern am Himmel und das bröckelnde Vertrauen in das Fulcrum. Das macht die Welt direkt gefährlich und geheimnisvoll.

Der Schreibstil ist intensiv, bildhaft und düster. Manche Beschreibungen sind fast brutal, aber genau dadurch entsteht eine starke Atmosphäre. Ich hatte den Regen, das schmutzige Wirtshaus, die Angst der Dorfbewohner und Sorrels Einsamkeit sofort vor Augen. Besonders neugierig gemacht hat mich die Fähigkeit, mit der Sorrel den Tod anderer Menschen sehen oder fühlen kann. Diese letzte Szene mit dem Hufschmied war erschreckend und gleichzeitig ein starker Cliffhanger.

Für mich verspricht die Leseprobe epische Fantasy mit einer düsteren Grundstimmung, einer interessanten Heldin und einer Welt, in der Magie, Angst und alte Legenden eng miteinander verbunden sind. Ich möchte unbedingt wissen, was Sorrel wirklich ist, warum die Dämonen zurückkehren und welche Rolle sie in diesem drohenden Krieg spielen wird