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wika-chan Avatar

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„Crown of War and Shadow“ startet mit einer düsteren, spannungsgeladenen Atmosphäre, die sofort an typische Romantasy-Welten erinnert, dabei aber durch den bekannten, eher rauen Stil von J. R. Ward eine eigene Note bekommt. Besonders gelungen ist der Einstieg in die Geschichte rund um Sorrel: Ihre Rolle als Außenseiterin und die Bedrohung durch Dämonen schaffen direkt ein Gefühl von Dringlichkeit und Unsicherheit.

Die Dynamik zwischen Sorrel und Merc gehört klar zu den stärksten Elementen des Buches. Ihre Beziehung entwickelt sich schnell, ist geprägt von Misstrauen, Anziehung und Machtgefällen – ein klassisches „Enemies-to-Lovers“- bzw. „Forced Proximity“-Setting. Die Chemie ist spürbar, teilweise sehr intensiv, wobei die spicy Elemente präsent sind, ohne die Handlung komplett zu überlagern.

Die Welt selbst wirkt interessant, auch wenn sie zu Beginn noch etwas vage bleibt. Begriffe wie das „Fulcrum“ oder die politische Struktur hätten teilweise noch klarer ausgearbeitet sein können, um das Worldbuilding greifbarer zu machen. Dafür punktet die Geschichte mit Tempo: Es passiert viel, und Langeweile kommt kaum auf.