Bleibt deutlich hinter Erwartungen zurück.

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lillie-sophie Avatar

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Ich habe die Black Dagger Reihe von J.R. Ward so geliebt, daher habe ich auch „Crown of War and Shadow“ so entgegen gefiebert. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht. Um nicht zusagen, wenn ihr Name auf dem Cover nicht stehen würde, würde ich sagen, sie hat dieses Buch gar nicht geschrieben.

Der Anfang ist noch vielversprechend. Die Grundidee hat mir gut gefallen. Auch das Einführen der Charaktere war gelungen. Doch die anfängliche Euphorie nahm langsam aber stetig ab. Obwohl an sich viel passiert ist, habe ich mich beim Lesen gelangweilt. Es lief stets nach Schema F ab. Sorrel und Merc reisen weiter, es passiert etwas unerwartetes und von Zauberhand weiß Sorrel, was zu tun ist und wie sie es vollbringen soll. Sie beantwortet ihre Fragen stets selber. Spannung war es für mich nicht.

Auch die Anziehung der Beiden war mir persönlich nicht nachvollziehbar. Die Autorin ist ja eigentlich bekannt für ihre Leidenschaft zwischen den Figuren. Hier ist nur ein laues Lüftchen vorhanden und ein ständiges Hin und Her wie bei Teenies. Ich musste hier leider oft die Augen verdrehen.

Ich glaube die größten Schwierigkeiten hatte ich mit dem Schreibstil. Wobei ich leider sagen muss, dass es wahrscheinlich an der Übersetzung lag. Erst häuften sich die Rechtschreibfehler, dann machten ganze Sätze überhaupt keinen Sinn. Zum Ende des Buches war es ganz schlimm, da hab ich dann die komplette Lust an dem Buch verloren. Man hatte gar keinen richtigen Lesefluss.

So sehr ich J.R. Ward früher geliebt habe, so muss leider sagen, dass „Crown of War and Shadow“ leider ein Flop für mich war.