Braucht dringend eine Überarbeitung

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athene1989 Avatar

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„Crown of War and Shadow – Der Fluch der Königreiche“ von J. R. Ward wird für Fans von Sarah J. Maas und Rebecca Yarros angepriesen. Da ich die Bücher der letzteren mag und ich den Klapptext sehr interessant fand, war ich neugierig auf das Buch.
Sorrel hat besondere Fähigkeiten und gilt daher in ihrem Dorf als Außenseiterin. Als das Falcrum zusammen bricht, das die Menschen vor den Dämonen beschützt, soll Sorrel eine Krone zur Königin zurückbringen. Um das nicht alleine zu machen, geht sie einen Pakt mit Merc ein, einem Söldner mit üblem Ruf, der eigene Geheimnisse verbirgt.
Ich muss gestehen, dass ich etwas schwer reingekommen bin. Das lag vor allem an Sorrel, die nur negativ war. Sie hat anfangs nur rumgejammert und immer wieder gemeint, dass sie Sachen nicht könne, hat Merc sogar behindert und alles. Dazu kam, dass der Schreibstil unglaublich schlecht war. Es gab so unglaublich viele Fehler. Anfangs waren es nur kleine Rechtschreibfehler, aber schnell waren es falsche Wörter, Logikfehler und dann haben die Sätze nicht einmal mehr einen Sinn ergeben, so konfus waren sie. Das liegt sicherlich an der Übersetzung, denn ich bezweifle, dass die Autorin das auch im englischen Original gemacht hat. Der Verlag sollte wirklich dringend noch einmal das Buch überarbeiten, denn das geht überhaupt nicht. Daher habe ich mich auch ziemlich durch das Buch gequält. Die Story war in Ordnung, aber nichts, was mich wirklich mitgerissen hat. Es gab auch einige Actionszenen, die mich ein wenig an Superheldem erinnert haben, weil das einfach so aufgebauscht wurde, dass es ziemlich an den Haaren herbeigezogen gewirkt hat. Dazu kommt, dass Sorrel und Merc viel herumgereist sind, was faszinierenderweise sehr schnell geht. Mit dem Pferd waren sie einen Tag unterwegs und konnten ganz vom Süden in den Norden gelangen. Damit muss die Welt wirklich sehr klein sein. Aber gut. Was ich mochte war Mercs Geschichte, die aber erst zum Ende hin offenbart wurde. Vorher war er sehr geheimnisvoll und hat kaum über sich geredet, aber das hatten beide Protagonisten gemeinsam. Allgemein haben sie sehr wenig miteinander kommuniziert. Die Anziehung war natürlich direkt da, aber wirklich zu spüren war sie für mich als Leser nicht. Die beiden hatten einfach keine Chemie, obwohl es immer wieder gesagt wurde, wie anziehend der eine den anderen findet.
Das Buch war überhaupt nicht meines. Vielleicht wäre es etwas besser gewesen, wenn es nicht so unglaublich viele Fehler gegeben hätte, aber irgendwie bezweifle ich das, weil mich so viel gestört hat und der Funke nicht einmal ansatzweise rübergesprungen ist. Ich vergebe sehr ungerne nur einen Stern, aber hier tue ich dies.