etwas flach für einen Reihenstart
Das Cover und der Farbschnitt des Buches Crown of War and Shadow, dem ersten Teil der Kingdoms of Compass Reihe, ist wirklich ein absoluter Hingucker. Der Klappentext verspricht spannenden und spicy Lesestunden aus der Feder der Kult-Autorin J. R. Ward.
Ich weiß, eigentlich mag ich keine Bücher in denen viel Sex, für mich manchmal zu viel davon, vorkommt. Aber trotzdem liebe ich Bücher von J. R. Ward, weil sie auch immer eine spannende Welt aufbaut und ihre Protagonisten immer auch vielschichtige, strahlende Personen sind. Also habe ich mich sehr auf den Start ihrer neuen Reihe gefreut und habe mich auf ein Lesevergnügen eingestellt.
Doch irgendwie kam dann doch alles anders und ich hatte starke Probleme zu folgen und zu verstehen.
Die Welt in der die Waise Sorrel lebt ist geprägt von Dunkelheit, Tot und Dämonen lauern. Sorrel lebt in einem Gasthaus und muss dort die ihr zugewiesenen Aufgaben erledigen. Die Menschen in dem Dorf sind zwar auf die magischen Fähigkeiten angewiesen und gleichzeitig will niemand mit Sorrel in Verbindung gebracht werden.
Dann ist da noch Merc. Ein Söldner der sowohl skrupellos und nachdenklich wirkt. Er wirkt sehr stark, gefährlich und ist eigentlich der beste Schutz für Sorrel. Zusammen geben sie ein wirklich tolles und kämpferisches Team ab. Der Deal für seinen Schutz ist einfach. Sorrel soll eine Nacht mit ihm verbringen.
Bis hier konnte ich trotz starken fremdeln mit Sorrel der Welt und der Geschichte folgen. Sie wirkte irgendwie immer sehr kühl, widersprüchlich und naiv. Etwas Naivität mag ja interessant und sexy sein, aber auf mich wirkte sie einfach nur dumm. Mir fehlte wirklich der Zugang zu ihr. Für eine Heldin bzw Hauptprotagonistin wirkte sie auf mich glanzlos und spätestens als Merc auftaucht und sie sich in ihn verliebt wird es einfach nur noch dumm.
Leider verliert Merc auch seinen Glanz und verblasst immer mehr. Allein um Sorrel zu zeigen wie toll er ist und welche Wirkung er auf Frauen hat. Rücksichtslos und beherrschend spielt er mit den Gefühlen und scheint wahre Freude daran zu haben Sorrel zu verletzen.
Besonders kritisch sehe ich Sorrel's Reaktion auf diese Eskapaden. Sie sucht den Fehler bei sich und hebt Merc in den Himmel. Für mich eine mehr als fragwürdige Reaktion.
Zwar wird immer wieder darauf hingewiesen, dass dies keine gesunde und richtige Reaktion und dass man sich in diesen Punkten Hilfe suchen sollte. Hier fehlte mir allerdings die für mich logische Umsetzung in der Geschichte.
Obwohl ich bis zum Ende mit Sorrel und Merc gefremdelt habe, gefiel mir der erste Teil schon ganz gut.
Für die weiteren Teile der Kingdoms of Compass Reihe würde ich mir wünschen, dass es mehr J. R. Ward gibt. Weniger übertriebene Naivität, mehr Tiefe und Weiterentwicklung der Protagonisten gibt
Ich weiß, eigentlich mag ich keine Bücher in denen viel Sex, für mich manchmal zu viel davon, vorkommt. Aber trotzdem liebe ich Bücher von J. R. Ward, weil sie auch immer eine spannende Welt aufbaut und ihre Protagonisten immer auch vielschichtige, strahlende Personen sind. Also habe ich mich sehr auf den Start ihrer neuen Reihe gefreut und habe mich auf ein Lesevergnügen eingestellt.
Doch irgendwie kam dann doch alles anders und ich hatte starke Probleme zu folgen und zu verstehen.
Die Welt in der die Waise Sorrel lebt ist geprägt von Dunkelheit, Tot und Dämonen lauern. Sorrel lebt in einem Gasthaus und muss dort die ihr zugewiesenen Aufgaben erledigen. Die Menschen in dem Dorf sind zwar auf die magischen Fähigkeiten angewiesen und gleichzeitig will niemand mit Sorrel in Verbindung gebracht werden.
Dann ist da noch Merc. Ein Söldner der sowohl skrupellos und nachdenklich wirkt. Er wirkt sehr stark, gefährlich und ist eigentlich der beste Schutz für Sorrel. Zusammen geben sie ein wirklich tolles und kämpferisches Team ab. Der Deal für seinen Schutz ist einfach. Sorrel soll eine Nacht mit ihm verbringen.
Bis hier konnte ich trotz starken fremdeln mit Sorrel der Welt und der Geschichte folgen. Sie wirkte irgendwie immer sehr kühl, widersprüchlich und naiv. Etwas Naivität mag ja interessant und sexy sein, aber auf mich wirkte sie einfach nur dumm. Mir fehlte wirklich der Zugang zu ihr. Für eine Heldin bzw Hauptprotagonistin wirkte sie auf mich glanzlos und spätestens als Merc auftaucht und sie sich in ihn verliebt wird es einfach nur noch dumm.
Leider verliert Merc auch seinen Glanz und verblasst immer mehr. Allein um Sorrel zu zeigen wie toll er ist und welche Wirkung er auf Frauen hat. Rücksichtslos und beherrschend spielt er mit den Gefühlen und scheint wahre Freude daran zu haben Sorrel zu verletzen.
Besonders kritisch sehe ich Sorrel's Reaktion auf diese Eskapaden. Sie sucht den Fehler bei sich und hebt Merc in den Himmel. Für mich eine mehr als fragwürdige Reaktion.
Zwar wird immer wieder darauf hingewiesen, dass dies keine gesunde und richtige Reaktion und dass man sich in diesen Punkten Hilfe suchen sollte. Hier fehlte mir allerdings die für mich logische Umsetzung in der Geschichte.
Obwohl ich bis zum Ende mit Sorrel und Merc gefremdelt habe, gefiel mir der erste Teil schon ganz gut.
Für die weiteren Teile der Kingdoms of Compass Reihe würde ich mir wünschen, dass es mehr J. R. Ward gibt. Weniger übertriebene Naivität, mehr Tiefe und Weiterentwicklung der Protagonisten gibt