Gute Idee mit Schwächen in der Umsetzung

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patricya Avatar

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Ich hatte hohe Erwartungen an „Crown of War and Shadow“, leider konnte mich das Buch jedoch nicht wirklich überzeugen. Normalerweise fliege ich bei einem spannenden Fantasybuch oder Romantasy regelrecht durch die Seiten, hier habe ich mich vor allem im Mittelteil immer wieder motivieren müssen, dass ich weiterlese.

Die Grundidee der Geschichte hat mich sehr angesprochen. Das Fulcrum, welches die Menschen vor den Dämonen und vor allem vor dem dunklen König beschützt, bricht zusammen. Sorrel als ausgestoßene Waise mit magischen Fähigkeiten soll die sterbende Welt retten und ein skrupelloser Söldner soll sie dabei beschützen.

Der Anfang des Buches war hier von der Handlung auch zunächst sehr spannend. Ich konnte mit Sorrel mitfühlen, wenn man liest, dass das gesamte Dorf sie meidet und nur aufgrund ihrer heilenden Kräfte ausnutzt und duldet. Als es dann zu einem tragischen Vorfall kommt, bei welchem zwei Kinder des Dorfes sterben, wird Sorrel beschuldigt und muss fliehen. Hier kommt es dann auch zur Vereinbarung mit Merc. Auch die Idee rund um die Mission der Königin wirkt zunächst spannend.

Im Mittelteil flacht es für mein Empfinden dann sehr ab, die eigentliche Reise ist sehr langatmig und es wiederholt sich vieles. Die beiden reisen, es passiert etwas und Sorrel weiß was zu tun ist. Und dies geht erstmal so weiter. Zudem kam dazu, dass ich mit dem Schreibstil ziemlich Probleme hatte. Ich denke es lag an der fehlerhaften Übersetzung, da wiederholt Rechtschreibfehler sowie grammatikalische Fehler zu finden waren. Dies stört enorm den Lesefluss. Stellenweise ergaben die Sätze überhaupt keinen Sinn mehr.

Die Anziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren konnte ich leider auch nicht wirklich spüren. Die wenigen Dialoge der beiden wirkten stellenweise etwas plump. Der anfängliche Funke verpuffte hier recht schnell.

Gegen Ende nahm die Story nochmal Fahrt auf und es wurde richtig spannend, wenn auch teilweise vorhersehbar.

Aufgrund der tollen Grundidee, dem guten Anfang und Ende vergebe ich 3 Sterne, kann das Buch wegen der holprigen Übersetzung jedoch nur bedingt empfehlen.