Gute Idee mit vielen Längen
Sorrel lebt in einem Dorf, das ihre magischen Dienste zwar nutzt, doch gleichzeitig verachten die Einwohner sie. Es sind hart Zeiten, das Fulkrum, das die Dämonen fernhalten soll schwächelt. Immer öfter werden tote Tiere gefunden. Als Sorrel in Verdachte gerät, zwei Jungen getötet zu haben, flieht sie mit dem Söldner Merc. Kurz zuvor erfährt sie jedoch Dinge über ihre Herkunft und weiß, dass sie sich auf eine Mission begeben muss, wenn sie die Welt vor dem dunklen König retten will.
Zunächst einmal ist das Buch sehr aufwändig gestaltet. In der ersten Auflage mit einem tollen Farbschnitt versehen. Auch die Innengestaltung ist gut gelungen, die Schrift könnte etwas größer sein. Diese hat dazu beigetragen, dass sich das Lesen ziemlich hinzog. Die Idee, dass die Welt von Dämonen und ihrem dunklen König bedroht wird, der vor langer Zeit im Fulkrum eingesperrt wurde, hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Auch die Protagonistin, die - immer im Gesicht verhüllt - sich aus dem Dorf begeben muss, um ihrer Bestimmung zu folgen, war mir sympathisch. Sie kümmert sich um andere, obwohl sie dafür nichts bekommt. Besonders Frauen und Kinder liegen ihr in der rauhen Männerwelt sehr am Herzen. Stellenweise sah ich sogar den Wunsch danach, dass Frauen mehr zusammenhalten und sich beschützen. Andererseits ist Sorrel in ihren Gedanken neben ihrer Aufgabe sehr auf Merc fixiert, darauf, was er tut, denken oder fühlen mag und warum - seitenweise. Da verlor mich die Geschichte dann immer ein wenig, weil es mir einfach zu viel davon war. Merc selbst blieb meist verschlossen, so dass die Verbindung zu ihm auch nicht wirklich aufkam.
Besser gefallen haben mir die Abschnitte, in denen Lösungen gefunden und gekämpft wurde, also all das, was mit Sorrels Vorhaben zu tun hat und was sie tun muss, um ihr Ziel zu erreichen. Die Wesen und die unwirtlichen Gebiete der Fantasy-Welt gefielen mir am besten. .Auch die ersten Erkenntnisse am Ende des Buches fand ich dann relativ überraschend. Trotzdem hab ich ziemlich lange für das Buch gebraucht, weil eben immer wieder Abschnitte drin waren, in denen so gut wie nichts passierte. Das fand ich sehr schade, denn wie gesagt, die Ideen waren gut, manches zwischen den Zeilen auch. Dass die Übersetzung oder der Schreibstil/Ausdruck jetzt - wie ich häufiger gelesen habe - total schlecht und störend waren, kann ich so pauschal nicht sagen. Manchmal hakte es vielleicht am passenden Begriff. Den Rest hab ich wohl einfach überlesen. Wären die Längen nicht gewesen, hätte das Buch zwar mehr Sterne bekommen, aber so sind es immerhin noch 3,5.
Zunächst einmal ist das Buch sehr aufwändig gestaltet. In der ersten Auflage mit einem tollen Farbschnitt versehen. Auch die Innengestaltung ist gut gelungen, die Schrift könnte etwas größer sein. Diese hat dazu beigetragen, dass sich das Lesen ziemlich hinzog. Die Idee, dass die Welt von Dämonen und ihrem dunklen König bedroht wird, der vor langer Zeit im Fulkrum eingesperrt wurde, hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Auch die Protagonistin, die - immer im Gesicht verhüllt - sich aus dem Dorf begeben muss, um ihrer Bestimmung zu folgen, war mir sympathisch. Sie kümmert sich um andere, obwohl sie dafür nichts bekommt. Besonders Frauen und Kinder liegen ihr in der rauhen Männerwelt sehr am Herzen. Stellenweise sah ich sogar den Wunsch danach, dass Frauen mehr zusammenhalten und sich beschützen. Andererseits ist Sorrel in ihren Gedanken neben ihrer Aufgabe sehr auf Merc fixiert, darauf, was er tut, denken oder fühlen mag und warum - seitenweise. Da verlor mich die Geschichte dann immer ein wenig, weil es mir einfach zu viel davon war. Merc selbst blieb meist verschlossen, so dass die Verbindung zu ihm auch nicht wirklich aufkam.
Besser gefallen haben mir die Abschnitte, in denen Lösungen gefunden und gekämpft wurde, also all das, was mit Sorrels Vorhaben zu tun hat und was sie tun muss, um ihr Ziel zu erreichen. Die Wesen und die unwirtlichen Gebiete der Fantasy-Welt gefielen mir am besten. .Auch die ersten Erkenntnisse am Ende des Buches fand ich dann relativ überraschend. Trotzdem hab ich ziemlich lange für das Buch gebraucht, weil eben immer wieder Abschnitte drin waren, in denen so gut wie nichts passierte. Das fand ich sehr schade, denn wie gesagt, die Ideen waren gut, manches zwischen den Zeilen auch. Dass die Übersetzung oder der Schreibstil/Ausdruck jetzt - wie ich häufiger gelesen habe - total schlecht und störend waren, kann ich so pauschal nicht sagen. Manchmal hakte es vielleicht am passenden Begriff. Den Rest hab ich wohl einfach überlesen. Wären die Längen nicht gewesen, hätte das Buch zwar mehr Sterne bekommen, aber so sind es immerhin noch 3,5.