Gute Story, holpriger Lesefluss – Drei Übersetzer waren hier zu viel
„Crown of War and Shadow“ (der erste Band der Kingdoms-of-Compass-Reihe von J. R. Ward) ist eine düstere Romantasy-Geschichte. Sie folgt der ausgestoßenen Waise Sorrel, die mit dunkler Magie belastet ist. Um die Welt vor Dämonen zu retten, muss sie die Krone einer Königin zurückbringen. Dabei geht sie einen gefährlichen Pakt mit dem Söldner Merc ein.
Als großer Fan der „Black Dagger“-Reihe habe ich mich sehr auf das neue Buch von J. R. Ward gefreut. Leider konnte mich die Geschichte von „Crown of War and Shadow“ am Ende nicht so begeistern, wie ich es gehofft hatte.
Das größte Problem war für mich der Lesefluss: Der teilweise sehr gewöhnungsbedürftige Satzbau und einige Fehler haben mich immer wieder ins Stocken gebracht. Ich vermute stark, dass die Zusammenarbeit von gleich drei Übersetzern hier einfach zu viel des Guten war und dem Sprachstil geschadet hat. Durch diese Holprigkeit kam ich leider nur sehr langsam voran. Das hat es mir schwergemacht, einen richtigen, tiefen Bezug zu den Charakteren aufzubauen.
Dabei hat die Geschichte selbst definitiv Potenzial! Es gab immer wieder spannende und wirklich tolle Momente, die mich kurz packen konnten. Besonders positiv hervorheben möchte ich auch die Protagonistin: Man muss Sorrel absolut zu gute halten, dass sie im Laufe der Handlung eine spürbare und sehr positive Entwicklung hinlegt.
Insgesamt eine Story mit guten Ansätzen, die durch die sprachliche Umsetzung leider stark ausgebremst wird. Solide 3 von 5 Sternen.
Als großer Fan der „Black Dagger“-Reihe habe ich mich sehr auf das neue Buch von J. R. Ward gefreut. Leider konnte mich die Geschichte von „Crown of War and Shadow“ am Ende nicht so begeistern, wie ich es gehofft hatte.
Das größte Problem war für mich der Lesefluss: Der teilweise sehr gewöhnungsbedürftige Satzbau und einige Fehler haben mich immer wieder ins Stocken gebracht. Ich vermute stark, dass die Zusammenarbeit von gleich drei Übersetzern hier einfach zu viel des Guten war und dem Sprachstil geschadet hat. Durch diese Holprigkeit kam ich leider nur sehr langsam voran. Das hat es mir schwergemacht, einen richtigen, tiefen Bezug zu den Charakteren aufzubauen.
Dabei hat die Geschichte selbst definitiv Potenzial! Es gab immer wieder spannende und wirklich tolle Momente, die mich kurz packen konnten. Besonders positiv hervorheben möchte ich auch die Protagonistin: Man muss Sorrel absolut zu gute halten, dass sie im Laufe der Handlung eine spürbare und sehr positive Entwicklung hinlegt.
Insgesamt eine Story mit guten Ansätzen, die durch die sprachliche Umsetzung leider stark ausgebremst wird. Solide 3 von 5 Sternen.