Hört es lieber als Höhrbuch
Ich hatte bei Crown of War and Shadow ehrlich gesagt ziemlich hohe Erwartungen, vor allem, weil ich über J. R. Wards frühere Bücher schon so viel Gutes gehört habe. Und der Anfang hat mich auch wirklich erstmal abgeholt.
Den Einstieg fand ich richtig stark. Ich mochte die Protagonistin da sehr gerne, die düstere Atmosphäre war genau mein Ding und ich hatte direkt Lust auf diese Welt. Es hatte am Anfang dieses schwere, finstere Gefühl, bei dem man denkt: Ja, okay, da kommt jetzt was richtig Gutes.
Leider ist das für mich dann aber ziemlich schnell gekippt.
Was mich am meisten gestört hat, war die Art, wie der große Plot plötzlich ins Spiel geworfen wurde. Auf einmal wird in einer Taverne quasi erklärt, worum es eigentlich geht, und natürlich ist die Protagonistin dann irgendwie die krasse Auserwählte. Für mich kam das viel zu plötzlich. Da gab es vorher einfach keinen richtigen Aufbau, keine Spannung, die sich dahin entwickelt hat, sondern es fühlte sich eher so an, als würde die Handlung plötzlich sagen: „So, jetzt geht’s los, hier ist der Hauptplot, nimm ihn bitte einfach hin.“
Danach wurde es für mich leider nicht besser, weil dann erstmal super lange kaum neue Infos kamen. Ich hatte ständig das Gefühl, auf Antworten zu warten, aber stattdessen zog sich vieles einfach. Dazu kamen für mich sehr lange, verschachtelte Sätze, die das Lesen zusätzlich anstrengend gemacht haben. Irgendwann war ich so raus, dass ich aufs Hörbuch gewechselt bin — und damit war es tatsächlich besser. Als Hörbuch konnte ich der Geschichte deutlich entspannter folgen und fand sie dann insgesamt auch ganz nett.
Auch die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten hat für mich nicht immer richtig funktioniert. Es gab Momente, die spannend hätten sein können, aber oft wirkte die Verbindung zwischen ihnen auf mich eher sprunghaft. Mal war da Spannung, mal Nähe, mal Misstrauen, aber für mich hat sich das nicht immer sauber aufgebaut angefühlt. Ich hätte mir gewünscht, dass ihre Dynamik mehr Raum bekommt und nachvollziehbarer wächst, statt zwischendurch einfach so da zu sein, weil die Geschichte es gerade braucht.
Am Ende hatte das Buch für mich definitiv gute Ansätze: eine tolle düstere Atmosphäre, einen starken Einstieg und eine Grundidee, aus der man viel hätte machen können. Aber die Umsetzung war mir zu holprig, zu langatmig und an manchen Stellen zu sehr aus dem Nichts.
Nach allem, was ich über ihre früheren Bücher gehört habe, hatte ich einfach höhere Erwartungen — und die wurden für mich leider nicht erfüllt.
Den Einstieg fand ich richtig stark. Ich mochte die Protagonistin da sehr gerne, die düstere Atmosphäre war genau mein Ding und ich hatte direkt Lust auf diese Welt. Es hatte am Anfang dieses schwere, finstere Gefühl, bei dem man denkt: Ja, okay, da kommt jetzt was richtig Gutes.
Leider ist das für mich dann aber ziemlich schnell gekippt.
Was mich am meisten gestört hat, war die Art, wie der große Plot plötzlich ins Spiel geworfen wurde. Auf einmal wird in einer Taverne quasi erklärt, worum es eigentlich geht, und natürlich ist die Protagonistin dann irgendwie die krasse Auserwählte. Für mich kam das viel zu plötzlich. Da gab es vorher einfach keinen richtigen Aufbau, keine Spannung, die sich dahin entwickelt hat, sondern es fühlte sich eher so an, als würde die Handlung plötzlich sagen: „So, jetzt geht’s los, hier ist der Hauptplot, nimm ihn bitte einfach hin.“
Danach wurde es für mich leider nicht besser, weil dann erstmal super lange kaum neue Infos kamen. Ich hatte ständig das Gefühl, auf Antworten zu warten, aber stattdessen zog sich vieles einfach. Dazu kamen für mich sehr lange, verschachtelte Sätze, die das Lesen zusätzlich anstrengend gemacht haben. Irgendwann war ich so raus, dass ich aufs Hörbuch gewechselt bin — und damit war es tatsächlich besser. Als Hörbuch konnte ich der Geschichte deutlich entspannter folgen und fand sie dann insgesamt auch ganz nett.
Auch die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten hat für mich nicht immer richtig funktioniert. Es gab Momente, die spannend hätten sein können, aber oft wirkte die Verbindung zwischen ihnen auf mich eher sprunghaft. Mal war da Spannung, mal Nähe, mal Misstrauen, aber für mich hat sich das nicht immer sauber aufgebaut angefühlt. Ich hätte mir gewünscht, dass ihre Dynamik mehr Raum bekommt und nachvollziehbarer wächst, statt zwischendurch einfach so da zu sein, weil die Geschichte es gerade braucht.
Am Ende hatte das Buch für mich definitiv gute Ansätze: eine tolle düstere Atmosphäre, einen starken Einstieg und eine Grundidee, aus der man viel hätte machen können. Aber die Umsetzung war mir zu holprig, zu langatmig und an manchen Stellen zu sehr aus dem Nichts.
Nach allem, was ich über ihre früheren Bücher gehört habe, hatte ich einfach höhere Erwartungen — und die wurden für mich leider nicht erfüllt.