Komplexes Worldbuilding & besser auf Englisch lesen

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carina_s Avatar

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Ich liebe J. R. Ward und habe ihre Black Dagger Brotherhood Reihe komplett verschlungen. Deshalb war für mich eigentlich klar, wenn sie etwas Neues schreibt, muss ich es lesen.
Crown of War and Shadow fühlt sich aber anders an als Black Dagger. Es ist mehr klassische Romantasy mit großer Fantasywelt, gefährlicher Reise, Dämonen, Magie und einer Mission, die über das Schicksal ganzer Reiche entscheidet.
Im Mittelpunkt steht Sorrel, die verflucht ist und die Krone der Königin zurückbringen muss, um ihre Welt zu retten. Dafür braucht sie Merc, einen Söldner mit ziemlich düsterem Ruf. Der Deal zwischen den beiden ist von Anfang an gefährlich, körperlich aufgeladen und voller Misstrauen.
Was für mich trotzdem typisch J. R. Ward war, ist die intensive Dynamik zwischen den Figuren. Merc ist genau so ein düsterer, kantiger Charakter, wie man ihn von ihr erwarten würde. Nicht glatt, nicht lieb, sondern gefährlich, geheimnisvoll und emotional verschlossen.
Sorrel mochte ich ebenfalls, weil sie keine klassische Heldin ist. Sie wirkt oft unsicher, trägt viel mit sich herum und muss trotzdem immer weitergehen. Gerade dadurch fühlt sie sich greifbar an.
Ich verstehe, warum es gemischte Meinungen gibt. Das Worldbuilding nimmt viel Raum ein und die Geschichte ist nicht ganz so leicht zugänglich wie andere Romantasybücher. Wer nur Black-Dagger-Vibes erwartet, könnte überrascht sein.
Für mich hat es aber funktioniert, weil ich J. R. Wards Stil, ihre düsteren Figuren und diese intensive Spannung zwischen den Charakteren einfach liebe.
Insgesamt ein starker, düsterer Romantasy-Auftakt, der anders ist als Black Dagger, aber trotzdem klar J. R. Ward bleibt.