Romantasy ohne Romantik
"Crown of War and Shadow" hat mich sofort in diese düstere, bedrohliche Atmosphäre gezogen. Die Ausgangslage klang genau nach meinem Geschmack: eine ausgestossene Protagonistin mit besonderen Fähigkeiten, ein geheimnisvoller Söldner, gefährliche Kreaturen und eine Welt, die gerettet werden muss. Leider wurde das Potenzial dieser Grundidee nicht ausgeschöpft.
Es passieren durchaus eigentlich spannende Dinge passieren und trotzdem konnte ich zu keinem Zeitpunkt richtig mitfiebern. Ich glaube, das lag vor allem an den Figuren. Sowohl Sorrel als auch Merc blieben für mich uninteressant und persönlichkeitslos. Wenn mir die Charaktere gleichgültig sind, berührt es mich leider auch nicht, wenn sie sich in Gefahr befinden.
Hinzu kommt, dass vieles sehr vorhersehbar war. Selbst die wichtigsten Wendungen konnten mich nicht überraschen.
Sorrel fand ich frustrierend. Anfangs konnte ich durchaus mit ihr mitfühlen, weil sie ihr ganzes Leben lang ausgegrenzt und schlecht behandelt wurde. Sie bleibt jedoch über weite Strecken sehr passiv. Ständig behält sie ihre Gedanken für sich, lässt falsche Annahmen einfach stehen und klärt Missverständnisse nicht auf. Dadurch entstehen Konflikte, die sich durch ein einziges ehrliches Gespräch vermeiden liessen. Statt mit ihr mitzufühlen, hat sie mich bloss genervt.
Aufgrund des Klappentextes hatte ich mich ausserdem auf eine intensive Liebesgeschichte und ehrlich gesagt auch auf deutlich mehr Spice eingestellt. Immerhin wird das Buch als „romantische Fantasy um schicksalhafte Liebe“ beworben. Romantisch fand ich die Geschichte allerdings überhaupt nicht. Zwischen Sorrel und Merc baut sich keine glaubhafte Verbindung auf. Es gibt kein Knistern, kein Flirten und keine langsame Annäherung, bei der man als Lesende mitfiebern könnte. Die Gefühle sind irgendwann einfach da, ohne dass ich verstanden habe, wann oder weshalb sie entstanden sind. Selbst die wenigen Küsse wirkten auf mich gefühllos. Auch die intime Szene konnte daran nichts ändern. Sie war ebenso seelenlos.
Merc hätte als düsterer, moralisch fragwürdiger Love Interest durchaus interessant sein können. Letztlich erfährt man aber zu wenig über ihn, um wirklich eine Verbindung zu ihm aufzubauen. Seine geheimnisvolle Art machte ihn für mich nicht faszinierend, sondern blass. Gemeinsam hatten Sorrel und Merc deshalb weder die Chemie noch die Spannung, die ich bei einer Romantasy-Geschichte erwarte.
Zusätzlich bin ich immer wieder über schlecht und sehr unnatürlich übersetzte Sätze gestolpert. Manche Formulierungen klangen regelrecht seltsam.
Insgesamt hatte Crown of War and Shadow eine vielversprechende Ausgangsidee und eine Atmosphäre, die mich angesprochen hat. Leider fehlten mir interessante Figuren, eine mitreissend erzählte Handlung und vor allem eine Liebesgeschichte, die sich tatsächlich wie eine Liebesgeschichte anfühlt. Band 2 werde ich nicht lesen.
Es passieren durchaus eigentlich spannende Dinge passieren und trotzdem konnte ich zu keinem Zeitpunkt richtig mitfiebern. Ich glaube, das lag vor allem an den Figuren. Sowohl Sorrel als auch Merc blieben für mich uninteressant und persönlichkeitslos. Wenn mir die Charaktere gleichgültig sind, berührt es mich leider auch nicht, wenn sie sich in Gefahr befinden.
Hinzu kommt, dass vieles sehr vorhersehbar war. Selbst die wichtigsten Wendungen konnten mich nicht überraschen.
Sorrel fand ich frustrierend. Anfangs konnte ich durchaus mit ihr mitfühlen, weil sie ihr ganzes Leben lang ausgegrenzt und schlecht behandelt wurde. Sie bleibt jedoch über weite Strecken sehr passiv. Ständig behält sie ihre Gedanken für sich, lässt falsche Annahmen einfach stehen und klärt Missverständnisse nicht auf. Dadurch entstehen Konflikte, die sich durch ein einziges ehrliches Gespräch vermeiden liessen. Statt mit ihr mitzufühlen, hat sie mich bloss genervt.
Aufgrund des Klappentextes hatte ich mich ausserdem auf eine intensive Liebesgeschichte und ehrlich gesagt auch auf deutlich mehr Spice eingestellt. Immerhin wird das Buch als „romantische Fantasy um schicksalhafte Liebe“ beworben. Romantisch fand ich die Geschichte allerdings überhaupt nicht. Zwischen Sorrel und Merc baut sich keine glaubhafte Verbindung auf. Es gibt kein Knistern, kein Flirten und keine langsame Annäherung, bei der man als Lesende mitfiebern könnte. Die Gefühle sind irgendwann einfach da, ohne dass ich verstanden habe, wann oder weshalb sie entstanden sind. Selbst die wenigen Küsse wirkten auf mich gefühllos. Auch die intime Szene konnte daran nichts ändern. Sie war ebenso seelenlos.
Merc hätte als düsterer, moralisch fragwürdiger Love Interest durchaus interessant sein können. Letztlich erfährt man aber zu wenig über ihn, um wirklich eine Verbindung zu ihm aufzubauen. Seine geheimnisvolle Art machte ihn für mich nicht faszinierend, sondern blass. Gemeinsam hatten Sorrel und Merc deshalb weder die Chemie noch die Spannung, die ich bei einer Romantasy-Geschichte erwarte.
Zusätzlich bin ich immer wieder über schlecht und sehr unnatürlich übersetzte Sätze gestolpert. Manche Formulierungen klangen regelrecht seltsam.
Insgesamt hatte Crown of War and Shadow eine vielversprechende Ausgangsidee und eine Atmosphäre, die mich angesprochen hat. Leider fehlten mir interessante Figuren, eine mitreissend erzählte Handlung und vor allem eine Liebesgeschichte, die sich tatsächlich wie eine Liebesgeschichte anfühlt. Band 2 werde ich nicht lesen.