Romantasy ohne Romantik trifft auf Fantasy mit Fragezeichen
Eine wunderschön aufgemachte Neuerscheinung, mit der man in eine neue Fantasywelt eintauchen kann. Das Cover, der Farbschnitt, die Zeichnungen der Welt – alles hochwertig und durchdacht. So bin ich euphorisch in die Geschichte gestartet.
Der Leser erfährt von Sorrel, einer Heilerin mit magischen Kräften, die in einer Welt lebt, aus der die Magie vollkommen vertrieben wurde. Als es zu einer mörderischen Hexenjagd auf sie kommt, bietet sie in ihrer Verzweiflung dem Söldner Merc einen Deal an: Ihr Schutz bei der Flucht in die Ödlande gegen eine Nacht mit ihm im Bett.
Während der Flucht lernen sich die beiden Hauptprotagonisten kennen. Der Deal soll schließlich erst bei Erreichen der Ödlande eingelöst werden. Der weite Weg birgt seine ganz eigenen Gefahren und führt zum Zusammentreffen mit den unterschiedlichsten Menschen.
Ab diesen Reisebeschreibungen hatte ich den Eindruck, die Autorin hat das große Ganze etwas aus den Augen verloren. Die Vertreibung der Magie, die Bedrohung durch Dämonen, die Sonderrolle, der sich Sorrel nie bewusst war – alles wird in den ersten Kapiteln in den Ring geworfen, hat in den folgenden Kapiteln dann aber scheinbar keine Relevanz mehr.
Nach dem ersten Kennenlernen war mir rasch klar, dass ich keinen Zugang zu Sorrel und Merc aufbauen kann. Die Personen agieren mir völlig unverständlich. Von Romantik keine Spur. In diesem Buch wurde eine “schicksalhafte Liebe” und eine gute Portion “Spice” angekündigt. Nichts davon konnte ich entdecken.
Immer wieder aus dem Lesefluss rausgerissen haben mich zudem Formulierungen, die schlichtweg keinen Sinn ergaben. Gesprächsfetzen, die etwas aufgriffen, was ich vorher offensichtlich nicht verstanden habe. Hatte ich in der Form noch nie, dass ich echte Verständnisprobleme in einem deutschen Buch erlebe. Ein Teil geht mit großer Wahrscheinlichkeit auf die wahrlich nicht optimale Übersetzung zurück, ein Teil scheint jedoch auch einfach Schreibstil zu sein.
Kurz: Die ersten Kapitel haben mich gepackt. Neugier und Vorfreude für dieses Buch waren definitiv am Start. Dann jedoch kroch die Enttäuschung hoch. Bildeten sich mehr und mehr Fragezeichen vor meiner Stirn. Ließen mich die Dialoge von Sorrel und Merc wütend zurück. Stark angefangen und dann leider ganz stark nachgelassen, lautet leider mein ehrliches Fazit.
Der Leser erfährt von Sorrel, einer Heilerin mit magischen Kräften, die in einer Welt lebt, aus der die Magie vollkommen vertrieben wurde. Als es zu einer mörderischen Hexenjagd auf sie kommt, bietet sie in ihrer Verzweiflung dem Söldner Merc einen Deal an: Ihr Schutz bei der Flucht in die Ödlande gegen eine Nacht mit ihm im Bett.
Während der Flucht lernen sich die beiden Hauptprotagonisten kennen. Der Deal soll schließlich erst bei Erreichen der Ödlande eingelöst werden. Der weite Weg birgt seine ganz eigenen Gefahren und führt zum Zusammentreffen mit den unterschiedlichsten Menschen.
Ab diesen Reisebeschreibungen hatte ich den Eindruck, die Autorin hat das große Ganze etwas aus den Augen verloren. Die Vertreibung der Magie, die Bedrohung durch Dämonen, die Sonderrolle, der sich Sorrel nie bewusst war – alles wird in den ersten Kapiteln in den Ring geworfen, hat in den folgenden Kapiteln dann aber scheinbar keine Relevanz mehr.
Nach dem ersten Kennenlernen war mir rasch klar, dass ich keinen Zugang zu Sorrel und Merc aufbauen kann. Die Personen agieren mir völlig unverständlich. Von Romantik keine Spur. In diesem Buch wurde eine “schicksalhafte Liebe” und eine gute Portion “Spice” angekündigt. Nichts davon konnte ich entdecken.
Immer wieder aus dem Lesefluss rausgerissen haben mich zudem Formulierungen, die schlichtweg keinen Sinn ergaben. Gesprächsfetzen, die etwas aufgriffen, was ich vorher offensichtlich nicht verstanden habe. Hatte ich in der Form noch nie, dass ich echte Verständnisprobleme in einem deutschen Buch erlebe. Ein Teil geht mit großer Wahrscheinlichkeit auf die wahrlich nicht optimale Übersetzung zurück, ein Teil scheint jedoch auch einfach Schreibstil zu sein.
Kurz: Die ersten Kapitel haben mich gepackt. Neugier und Vorfreude für dieses Buch waren definitiv am Start. Dann jedoch kroch die Enttäuschung hoch. Bildeten sich mehr und mehr Fragezeichen vor meiner Stirn. Ließen mich die Dialoge von Sorrel und Merc wütend zurück. Stark angefangen und dann leider ganz stark nachgelassen, lautet leider mein ehrliches Fazit.