Spannende Idee mit Ausbaupotenzial
Das Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Im Buch erklären sich die gesetzten Elemente und die Farbkombination ist echt schön. Was vielleicht auch daran liegt, da lila meine absolute Lieblingsfarbe ist.
Zum Inhalt:
Die Geschichte wirft uns in die bedrohte Welt von Anathos, in der die magische Barriere Fulcrum versagt. Im Mittelpunkt steht die ausgestoßene Heilerin Sorrel, die den Todeszeitpunkt von Menschen vorhersehen kann, den Dorfbewohner hinter geschlossenen hilft und der skrupellose Söldner Merc. Als Sorrel fliehen muss, geht sie einen Deal mit ihm ein: Seinen Schutz auf einer riskanten Reise gegen eine Nacht in seinem Bett.
Das hat mir gut gefallen
• Starker und spannender Einstieg: Der Anfang des Buches hat mich sofort abgeholt. Man lernt die Charaktere direkt richtig gut kennen und ich hatte Fragen zur Sorrels besondere Fähigkeit. Verstand ihre verzweifelte Lage, die sie zur Flucht zwingt. Phänomenales Finale: Die letzten circa 200 Seiten waren wieder unglaublich spannend zu lesen. Ab diesem Punkt konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, weil sich die Ereignisse überschlagen.
Das war eher schwach
• Längen im Mittelteil: Die eigentliche Reise an sich zog sich für meinen Geschmack leider zu sehr in die Länge. Es gab zwar zwischendurch immer wieder spannende Momente, in denen verschiedene Kreaturen auftauchten, aber das Erzähltempo flachte hier spürbar ab. Teile der Geschichte kamen mir vor wie ein Lückenfüller. Zudem kam oft der Gedanke, wann es denn wieder richtig spannend wird.
• Fehlende Perspektive von Merc: Mir hat hier eindeutig Mercs Sichtweise gefehlt. Es wäre viel besser gewesen zu lesen, was er von der Reise hält, wie er Sorrel wirklich sieht, was seine Ängste sind und warum er ihr nichts verraten kann. Das wird am Ende zwar offensichtlich, aber seine Gedanken dazu hätten mich schon viel früher brennend interessiert (ohne dass dadurch direkt gespoilert wird).
Romance-Faktor
Wer hier eine packende Liebesgeschichte erwartet, wird enttäuscht sein. Die Romanze ist für mich leider ziemlich lieblos gestaltet. Während Sorrel Merc anhimmelt und ihre Empfindungen offen kundtut, bleibt Merc durchgehend plump und distanziert. Das richtige, tiefe Knistern hat mir hier einfach gefehlt. Für mich ist das Buch daher eher eine reine Fantasy-Geschichte mit einem ganz kleinen Schuss Romance.
Fazit
Ein Romantasy-Auftakt mit einem packenden Start und einem grandiosen, fesselnden letzten Drittel, der dazwischen jedoch Geduld erfordert und bei der Liebesgeschichte schwächelt. Das Ende und der Plot-Twist haben mich allerdings so heftig überrascht, dass ich trotz der Längen und der einseitigen Romanze den zweiten Band definitiv lesen werde. Wer epische Cliffhanger mag, sollte dem Buch trotz der Schwächen eine Chance geben!
Das Cover gefällt mir sehr gut. Im Buch erklären sich die gesetzten Elemente und die Farbkombination ist echt schön. Was vielleicht auch daran liegt, da lila meine absolute Lieblingsfarbe ist.
Zum Inhalt:
Die Geschichte wirft uns in die bedrohte Welt von Anathos, in der die magische Barriere Fulcrum versagt. Im Mittelpunkt steht die ausgestoßene Heilerin Sorrel, die den Todeszeitpunkt von Menschen vorhersehen kann, den Dorfbewohner hinter geschlossenen hilft und der skrupellose Söldner Merc. Als Sorrel fliehen muss, geht sie einen Deal mit ihm ein: Seinen Schutz auf einer riskanten Reise gegen eine Nacht in seinem Bett.
Das hat mir gut gefallen
• Starker und spannender Einstieg: Der Anfang des Buches hat mich sofort abgeholt. Man lernt die Charaktere direkt richtig gut kennen und ich hatte Fragen zur Sorrels besondere Fähigkeit. Verstand ihre verzweifelte Lage, die sie zur Flucht zwingt. Phänomenales Finale: Die letzten circa 200 Seiten waren wieder unglaublich spannend zu lesen. Ab diesem Punkt konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, weil sich die Ereignisse überschlagen.
Das war eher schwach
• Längen im Mittelteil: Die eigentliche Reise an sich zog sich für meinen Geschmack leider zu sehr in die Länge. Es gab zwar zwischendurch immer wieder spannende Momente, in denen verschiedene Kreaturen auftauchten, aber das Erzähltempo flachte hier spürbar ab. Teile der Geschichte kamen mir vor wie ein Lückenfüller. Zudem kam oft der Gedanke, wann es denn wieder richtig spannend wird.
• Fehlende Perspektive von Merc: Mir hat hier eindeutig Mercs Sichtweise gefehlt. Es wäre viel besser gewesen zu lesen, was er von der Reise hält, wie er Sorrel wirklich sieht, was seine Ängste sind und warum er ihr nichts verraten kann. Das wird am Ende zwar offensichtlich, aber seine Gedanken dazu hätten mich schon viel früher brennend interessiert (ohne dass dadurch direkt gespoilert wird).
Romance-Faktor
Wer hier eine packende Liebesgeschichte erwartet, wird enttäuscht sein. Die Romanze ist für mich leider ziemlich lieblos gestaltet. Während Sorrel Merc anhimmelt und ihre Empfindungen offen kundtut, bleibt Merc durchgehend plump und distanziert. Das richtige, tiefe Knistern hat mir hier einfach gefehlt. Für mich ist das Buch daher eher eine reine Fantasy-Geschichte mit einem ganz kleinen Schuss Romance.
Fazit
Ein Romantasy-Auftakt mit einem packenden Start und einem grandiosen, fesselnden letzten Drittel, der dazwischen jedoch Geduld erfordert und bei der Liebesgeschichte schwächelt. Das Ende und der Plot-Twist haben mich allerdings so heftig überrascht, dass ich trotz der Längen und der einseitigen Romanze den zweiten Band definitiv lesen werde. Wer epische Cliffhanger mag, sollte dem Buch trotz der Schwächen eine Chance geben!