Vertanes Potential
Insgesamt hatte die Geschichte für mich eine interessante Ausgangsidee und auch eine Rahmenhandlung, die durchaus neugierig macht. Gerade zu Beginn und in einzelnen Passagen fand ich die Welt und die angelegten Geheimnisse vielversprechend. Auch die Dynamik zwischen den Figuren – besonders zwischen Sorrel und Merc – hatte Ansätze, die mich weiterlesen ließen.
Leider konnte mich das Buch auf Dauer nicht wirklich abholen. Die Handlung entwickelt sich über weite Strecken eher schleppend und wirkt stellenweise ziellos, ohne dass sich die aufgebauten Spannungen wirklich auszahlen. Besonders das Ende empfand ich als sehr abrupt und wenig befriedigend – es wirkte fast so, als würde die Geschichte plötzlich abbrechen, ohne die zuvor aufgeworfenen Fragen sinnvoll aufzugreifen oder aufzulösen (ging das anderen auch so?).
Was für mich zusätzlich stark ins Gewicht gefallen ist, war die sprachliche Umsetzung. Ich kann nicht beurteilen, wie nah die deutsche Fassung am Original ist, aber die Übersetzung wirkte an vielen Stellen holprig bis fehlerhaft. Teilweise gab es grobe Schnitzer, und manche Sätze hatten für mich eher den Eindruck von aneinandergereihten Stichpunkten als von einem flüssigen Erzählstil. Das hat leider den Lesefluss deutlich gestört und ließ das Ganze stellenweise etwas lieblos erscheinen.
Trotz einzelner guter Ansätze und einer grundsätzlich interessanten Idee konnte mich das Buch insgesamt nicht überzeugen.
Leider konnte mich das Buch auf Dauer nicht wirklich abholen. Die Handlung entwickelt sich über weite Strecken eher schleppend und wirkt stellenweise ziellos, ohne dass sich die aufgebauten Spannungen wirklich auszahlen. Besonders das Ende empfand ich als sehr abrupt und wenig befriedigend – es wirkte fast so, als würde die Geschichte plötzlich abbrechen, ohne die zuvor aufgeworfenen Fragen sinnvoll aufzugreifen oder aufzulösen (ging das anderen auch so?).
Was für mich zusätzlich stark ins Gewicht gefallen ist, war die sprachliche Umsetzung. Ich kann nicht beurteilen, wie nah die deutsche Fassung am Original ist, aber die Übersetzung wirkte an vielen Stellen holprig bis fehlerhaft. Teilweise gab es grobe Schnitzer, und manche Sätze hatten für mich eher den Eindruck von aneinandergereihten Stichpunkten als von einem flüssigen Erzählstil. Das hat leider den Lesefluss deutlich gestört und ließ das Ganze stellenweise etwas lieblos erscheinen.
Trotz einzelner guter Ansätze und einer grundsätzlich interessanten Idee konnte mich das Buch insgesamt nicht überzeugen.