Düster, magisch und voller Schmerz
Wer hier eine seichte, romantische Internatsgeschichte sucht, wird direkt im Prolog eines Besseren belehrt – und das im absolut positiven Sinne!
Der Einstieg: Ein Albtraum voller Trauer. Die Story wirft uns direkt ins kalte Wasser. Die Protagonistin Eden wacht nach einem viermonatigen Koma an der Wyndhouse Academy auf. Doch statt Erleichterung erwartet sie der pure Horror: Ihre beste Freundin Sawyer und Wolf sind tot.
Der Prolog und das erste Kapitel sind so intensiv von Verlust, Schuldgefühlen und einer tiefen, melancholischen Schwere durchzogen. Edens Schmerz ist greifbar, als sie barfuß im Pyjama in den Wald flieht, um an Sawyers frischem Grab zusammenzubrechen.
Das Worldbuilding & die Atmosphäre: Celine Leonora versteht es meisterhaft, eine packende Gothic-Atmosphäre heraufzubeschwören. Die Illustrationen und die mitgelieferte düstere Playlist fangen den Vibe perfekt ein.
Spätestens, als Eden vor das Rote Kabinett – neun rot verschleierte, thronende Gestalten in den Katakomben der Schule – gezerrt wird, läuft einem ein Schauer über den Rücken. Sie ist eine „Anomalie“, eine „Fluchgeborene“, deren unkontrollierte Macht im Krankenzimmer erst mal die Fensterscheiben bersten lässt.
Und jetzt mein ehrlicher, etwas kritischer Blick:
Tropen-Overload? Das Buch bedient sich schon auf den ersten Seiten sehr großzügig an bekannten Dark-Academia- und Romantasy-Klischees. Das geheimnisvolle Internat im nebligen England, der unnahbare, düstere Boy (Ace Holmesworth), mit dem sie einen erzwungenen Deal eingehen muss, und die plötzliche Ausgrenzung durch tuschelnde Mitschüler – das hat man so oder so ähnlich leider schon oft gelesen.
Das Tempo: Nach vier Monaten Koma wird Eden quasi sofort durch die Gänge gehetzt, schließt einen Pakt, bricht am Grab zusammen, hat eine seltsame Vision... Es passiert unheimlich viel Schlag auf Schlag. Hier hätte ich mir an manchen Stellen ein bisschen mehr Zeit gewünscht, um Edens inneres Gefühlschaos sacken zu lassen.
Mein Fazit:
Trotz der bekannten Muster hat mich die Leseprobe extrem gecatcht. Eden ist eine gebrochene, aber faszinierende Heldin, und das Geheimnis um ihre Kräfte und die „Blutmotten“ verspricht verdammt spannend zu werden. Für alle Fans von düsterer Magie, Geheimnissen und einer ordentlichen Portion Drama wird definitiv was dabei sein!
Der Einstieg: Ein Albtraum voller Trauer. Die Story wirft uns direkt ins kalte Wasser. Die Protagonistin Eden wacht nach einem viermonatigen Koma an der Wyndhouse Academy auf. Doch statt Erleichterung erwartet sie der pure Horror: Ihre beste Freundin Sawyer und Wolf sind tot.
Der Prolog und das erste Kapitel sind so intensiv von Verlust, Schuldgefühlen und einer tiefen, melancholischen Schwere durchzogen. Edens Schmerz ist greifbar, als sie barfuß im Pyjama in den Wald flieht, um an Sawyers frischem Grab zusammenzubrechen.
Das Worldbuilding & die Atmosphäre: Celine Leonora versteht es meisterhaft, eine packende Gothic-Atmosphäre heraufzubeschwören. Die Illustrationen und die mitgelieferte düstere Playlist fangen den Vibe perfekt ein.
Spätestens, als Eden vor das Rote Kabinett – neun rot verschleierte, thronende Gestalten in den Katakomben der Schule – gezerrt wird, läuft einem ein Schauer über den Rücken. Sie ist eine „Anomalie“, eine „Fluchgeborene“, deren unkontrollierte Macht im Krankenzimmer erst mal die Fensterscheiben bersten lässt.
Und jetzt mein ehrlicher, etwas kritischer Blick:
Tropen-Overload? Das Buch bedient sich schon auf den ersten Seiten sehr großzügig an bekannten Dark-Academia- und Romantasy-Klischees. Das geheimnisvolle Internat im nebligen England, der unnahbare, düstere Boy (Ace Holmesworth), mit dem sie einen erzwungenen Deal eingehen muss, und die plötzliche Ausgrenzung durch tuschelnde Mitschüler – das hat man so oder so ähnlich leider schon oft gelesen.
Das Tempo: Nach vier Monaten Koma wird Eden quasi sofort durch die Gänge gehetzt, schließt einen Pakt, bricht am Grab zusammen, hat eine seltsame Vision... Es passiert unheimlich viel Schlag auf Schlag. Hier hätte ich mir an manchen Stellen ein bisschen mehr Zeit gewünscht, um Edens inneres Gefühlschaos sacken zu lassen.
Mein Fazit:
Trotz der bekannten Muster hat mich die Leseprobe extrem gecatcht. Eden ist eine gebrochene, aber faszinierende Heldin, und das Geheimnis um ihre Kräfte und die „Blutmotten“ verspricht verdammt spannend zu werden. Für alle Fans von düsterer Magie, Geheimnissen und einer ordentlichen Portion Drama wird definitiv was dabei sein!