Düsterer Abschluss bei Vollmond
Erste Gedanken: „Blackspell“ konnte mich damals sehr gut unterhalten und blieb vor allem durch die düstere Atmopshäre und den intensiven Schreibstil positiv bei mir hängen. Die Fortsetzung hingegen konnte mich noch mehr überraschen, da es noch düsterer zugeht und viele bekannte Muster, die ich (in Band 1) und in vielen anderen YA-Fantasygeschichten zu oft sehe, hier aufgebrochen werden.
Das Cover: Es wirkt, als würde ein leichter Sturm um Eden wüten und die Blutmotten aufwirbeln. Es ist düsterer, aufgrund der bläulichen Untertöne und auch Edens Blick ist herausfordernder und selbstbewusster. Ich mag es sehr, obwohl ich das mystische Cover vom Auftakt bevorzuge.
Meine Meinung: Um Spoiler zu vermeiden, verzichte ich in diesem Fall auf eine Zusammenfassung des Klappenztextes. Die Handlung wird direkt am Ende vom Auftakt fortgesetzt und geht rasant weiter. Anfangs brauchte ich ein wenig, um wieder in die Geschichte zu finden und mich an die Geschehnisse aus dem 1. Band zu erinnern, aber sobald sich die Orientierung gelegt hat, war ich vollkommen in der Geschichte angekommen. Es war spannend, noch düsterer und auch die Charaktere sind mir noch mehr ans Herz gewachsen. „Curseborn“ war innovativer und beinhaltete weniger bekannte Muster oder Tropes aus YA-Romanen, wodurch es für mich in seinem Genre heraussticht. Einzig beim Ende hätte ich mir irgendwie noch einen längeren Schluss gewünscht, der noch ein bisschen Entspannung gebracht hätte, aber das ist nur mein Empfinden. Eine gelungene Dilogie, die ich gerne weiterempfehlen werde.
Die Charaktere: Eden als Protagonistin mochte ich gern. Sie steht für sich und ihre Liebsten ein, was jedoch teilweise auch in waghalsigen und unüberlegten Heldentaten endet, bei denen ich sie gerne kurz zur Seite genommen hätte, damit sie sich umentscheidet. Trotz meiner Sympathien ihr gegenüber muss ich jedoch auch zugeben, dass ich nicht 100 Prozent zu ihr durchgedrungen bin und dadurch manchmal immer noch eine gewisse Distanz verspürte, was ich irgendwie sehr schade fand. Ace war für mich lange auch ein Rätsel und ich wurde nicht ganz schlau aus ihm, jedoch mochte ich ihn wirklich gern, womit ich nicht gerechnet hätte. Auch ihn hätte ich in vielen Situationen gerne dazu ermutigt, eher mit der Wahrheit herauszurücken, aber ich hatte auch viel Verständnis für seine Situation. Was mich jedoch noch mehr überraschte, war die Liebesgeschichte in dem Buch. In vielen Fällen mag ich die Liebesgeschichte in YA-Fantasyromanen eher nicht oder sie lässt mich eher kalt – hier hingegen habe ich unglaublich mitgefühlt und hätte mir sogar noch mehr Szenen mit den beiden gewünscht. Vermutlich lag es am Slow Burn, da mir Letzterer in Liebesgeschichten unglaublich zusagt. Nur von Esra hätte ich mir noch mehr Präsenz gewünscht. Im 1. Band gab es so viele schöne Szenen mit ihr und Eden, die ich hier etwas vermisste. Doch die UMBRA-Mitglieder in diesem Band waren eine tolle Ergänzung zum vorherigen Cast von Charakteren.
Fazit: Eine Fortsetzung, die ihren Auftakt noch übertreffen konnte. Ich vergebe hier 4/5 Sternen und vermisse Eden, Esra, Minerva, Florence und Ace jetzt schon.
Das Cover: Es wirkt, als würde ein leichter Sturm um Eden wüten und die Blutmotten aufwirbeln. Es ist düsterer, aufgrund der bläulichen Untertöne und auch Edens Blick ist herausfordernder und selbstbewusster. Ich mag es sehr, obwohl ich das mystische Cover vom Auftakt bevorzuge.
Meine Meinung: Um Spoiler zu vermeiden, verzichte ich in diesem Fall auf eine Zusammenfassung des Klappenztextes. Die Handlung wird direkt am Ende vom Auftakt fortgesetzt und geht rasant weiter. Anfangs brauchte ich ein wenig, um wieder in die Geschichte zu finden und mich an die Geschehnisse aus dem 1. Band zu erinnern, aber sobald sich die Orientierung gelegt hat, war ich vollkommen in der Geschichte angekommen. Es war spannend, noch düsterer und auch die Charaktere sind mir noch mehr ans Herz gewachsen. „Curseborn“ war innovativer und beinhaltete weniger bekannte Muster oder Tropes aus YA-Romanen, wodurch es für mich in seinem Genre heraussticht. Einzig beim Ende hätte ich mir irgendwie noch einen längeren Schluss gewünscht, der noch ein bisschen Entspannung gebracht hätte, aber das ist nur mein Empfinden. Eine gelungene Dilogie, die ich gerne weiterempfehlen werde.
Die Charaktere: Eden als Protagonistin mochte ich gern. Sie steht für sich und ihre Liebsten ein, was jedoch teilweise auch in waghalsigen und unüberlegten Heldentaten endet, bei denen ich sie gerne kurz zur Seite genommen hätte, damit sie sich umentscheidet. Trotz meiner Sympathien ihr gegenüber muss ich jedoch auch zugeben, dass ich nicht 100 Prozent zu ihr durchgedrungen bin und dadurch manchmal immer noch eine gewisse Distanz verspürte, was ich irgendwie sehr schade fand. Ace war für mich lange auch ein Rätsel und ich wurde nicht ganz schlau aus ihm, jedoch mochte ich ihn wirklich gern, womit ich nicht gerechnet hätte. Auch ihn hätte ich in vielen Situationen gerne dazu ermutigt, eher mit der Wahrheit herauszurücken, aber ich hatte auch viel Verständnis für seine Situation. Was mich jedoch noch mehr überraschte, war die Liebesgeschichte in dem Buch. In vielen Fällen mag ich die Liebesgeschichte in YA-Fantasyromanen eher nicht oder sie lässt mich eher kalt – hier hingegen habe ich unglaublich mitgefühlt und hätte mir sogar noch mehr Szenen mit den beiden gewünscht. Vermutlich lag es am Slow Burn, da mir Letzterer in Liebesgeschichten unglaublich zusagt. Nur von Esra hätte ich mir noch mehr Präsenz gewünscht. Im 1. Band gab es so viele schöne Szenen mit ihr und Eden, die ich hier etwas vermisste. Doch die UMBRA-Mitglieder in diesem Band waren eine tolle Ergänzung zum vorherigen Cast von Charakteren.
Fazit: Eine Fortsetzung, die ihren Auftakt noch übertreffen konnte. Ich vergebe hier 4/5 Sternen und vermisse Eden, Esra, Minerva, Florence und Ace jetzt schon.