„Ein Leichentuch aus Mondlicht, das einen Schatten auf die Blutmotten wirft“
"Dieses verdammte Herz, das mich, was Wolf betraf, so täuschen konnte. Es war mein Verderben –mein Fluch – geworden und jetzt wurde ich bei jedem Schlag in meiner Brust an diese Schwäche erinnert. Niemals hätte ich erwartet, dass ich mich noch einsamer fühlen konnte, dass ich noch weniger ich selbst sein wollte als ohne hin schon." (S.31)
Manchmal ist der schwerste Teil einer Reise nicht der Kampf selbst, sondern das Aufwachen danach. Eden wacht nach vier Monaten aus dem Koma auf, aber die Rückkehr in die Realität ist alles andere als sanft. Ihre beste Freundin Sawyer ist tot, ihre eigene Magie ist unberechenbar und dann wartet da noch das unerbittliche Rote Kabinett. Ihr einziger Halt ist ausgerechnet Ace Holmesworth, doch kann sie ihm vertrauen? Besonders nach dem sein Bruder Wolf ihr das Herz gebrochen hat.
Besonders gelungen ist die Atmosphäre, düster, dicht und wir als Leser blicken tief in die Abgründe der Wyndhouse Academy. Das Finale ist kompromisslos und spannungsgeladen. Ich hatte das Buch fast an einem Tag komplett durch, so gepackt hat es mich. Gemeinsam mit Eden suchen wir nach der Wahrheit im Nebel von Hollows Lake, in dunklen, kühlen Kellergewölben und auf dem verlassenen Waldfriedhof. Alles fügt sich wunderbar in das Setting ein und erzeugt eine besondere Grundstimmung.
Außergewöhnlich macht das Buch meiner Meinung nach das Spiel mit den Zweifeln. Am Ende weiß man nicht mehr, wem man trauen kann. Die Geschichte ist durchtränkt von Melancholie, bittersüßem Schmerz und Verrat. Dieses ständige Gefühl von Paranoia macht die gesamte Handlung unglaublich dynamisch und spannend.
Ich mochte auch den Slow Burn sehr, ohnehin bin ich ein großer Fan davon. Die Beziehung zwischen Eden und Ace klingt zart an und wirkt dabei sehr zerbrechlich.
Warum nur 4 Sterne?
Das Buch war richtig gut. Definitiv. Ich war total in der Story drin. Mochte die Dynamik zwischen den Charakteren und die krass guten Plot Twists. Das Verwirrspiel war wirklich geschickt eingefädelt. ABER hier hat sich meiner Meinung nach einer ziemlicher Logik-Fehler eingeschlichen, der mir das Buch ab einem bestimmten Punkt irgendwie kaputt gemacht. Die Szene war entscheidend, weil sie später etwas aufdeckt, was dann so im Nachhinein kein Sinn mehr ergibt und einen irritiert zurücklässt. Das hat es mir leider ein wenig kaputt gemacht und den Gesamteindruck leider deutlich geschmälert. Ansonsten hatte das Buch aber Elemente, die mich in Geschichten irgendwie immer packen. Ich mag ja, wenn die Liebesgeschichte eher etwas bittersüß anmutet.
Fazit: Curseborn ist eine Fortsetzung, welche emotional fordert und durch eine düstere Ästhetik besticht. Eine Geschichte über Macht, Verlust und die Frage, wie viel von einem selbst übrigbleibt, wenn das Vertrauen gebrochen ist. Ein vielschichtiges und doch auf unbestimmte Weise besonderes Buch.
⭐️⭐️⭐️⭐️
Manchmal ist der schwerste Teil einer Reise nicht der Kampf selbst, sondern das Aufwachen danach. Eden wacht nach vier Monaten aus dem Koma auf, aber die Rückkehr in die Realität ist alles andere als sanft. Ihre beste Freundin Sawyer ist tot, ihre eigene Magie ist unberechenbar und dann wartet da noch das unerbittliche Rote Kabinett. Ihr einziger Halt ist ausgerechnet Ace Holmesworth, doch kann sie ihm vertrauen? Besonders nach dem sein Bruder Wolf ihr das Herz gebrochen hat.
Besonders gelungen ist die Atmosphäre, düster, dicht und wir als Leser blicken tief in die Abgründe der Wyndhouse Academy. Das Finale ist kompromisslos und spannungsgeladen. Ich hatte das Buch fast an einem Tag komplett durch, so gepackt hat es mich. Gemeinsam mit Eden suchen wir nach der Wahrheit im Nebel von Hollows Lake, in dunklen, kühlen Kellergewölben und auf dem verlassenen Waldfriedhof. Alles fügt sich wunderbar in das Setting ein und erzeugt eine besondere Grundstimmung.
Außergewöhnlich macht das Buch meiner Meinung nach das Spiel mit den Zweifeln. Am Ende weiß man nicht mehr, wem man trauen kann. Die Geschichte ist durchtränkt von Melancholie, bittersüßem Schmerz und Verrat. Dieses ständige Gefühl von Paranoia macht die gesamte Handlung unglaublich dynamisch und spannend.
Ich mochte auch den Slow Burn sehr, ohnehin bin ich ein großer Fan davon. Die Beziehung zwischen Eden und Ace klingt zart an und wirkt dabei sehr zerbrechlich.
Warum nur 4 Sterne?
Das Buch war richtig gut. Definitiv. Ich war total in der Story drin. Mochte die Dynamik zwischen den Charakteren und die krass guten Plot Twists. Das Verwirrspiel war wirklich geschickt eingefädelt. ABER hier hat sich meiner Meinung nach einer ziemlicher Logik-Fehler eingeschlichen, der mir das Buch ab einem bestimmten Punkt irgendwie kaputt gemacht. Die Szene war entscheidend, weil sie später etwas aufdeckt, was dann so im Nachhinein kein Sinn mehr ergibt und einen irritiert zurücklässt. Das hat es mir leider ein wenig kaputt gemacht und den Gesamteindruck leider deutlich geschmälert. Ansonsten hatte das Buch aber Elemente, die mich in Geschichten irgendwie immer packen. Ich mag ja, wenn die Liebesgeschichte eher etwas bittersüß anmutet.
Fazit: Curseborn ist eine Fortsetzung, welche emotional fordert und durch eine düstere Ästhetik besticht. Eine Geschichte über Macht, Verlust und die Frage, wie viel von einem selbst übrigbleibt, wenn das Vertrauen gebrochen ist. Ein vielschichtiges und doch auf unbestimmte Weise besonderes Buch.
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