Der Fluch (?) der Bücher ...

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Als zweitgeborene Prinzessin fällt es Tandy zu, Brücken einzuweihen oder auf langweiligen Bällen oder bei Abendessen über die Politik ihrer Eltern zu sprechen, auch wenn sie sich nicht sonderlich dafür interessiert. Aber das Reisen lässt ihr viel Zeit zum Lesen, das Einzige, das ihr gefällt. Als sie und ihre Begleiterin in Little Pepperidge ankommen und Tandy gerade das letzte Buch ausgelesen hat, stiehlt sie sich in den einzigen Buchladen. Sie mag ihn sofort - und kehrt am nächsten Tag zurück, unwissend, dass sie ihn vorerst nicht mehr verlassen wird. Denn die Inhaberin, eine alte Dame, verflucht Tandy.
Eben diese Prinzessin erzählt die Geschichte in der Ich-Form selbst. Der Text macht sehr viel Spaß, wenn er leider auch nicht ganz so geschliffen wurde, wie es nötig gewesen wäre. Es gibt zahllose Wortwiederholungen und Stockungen. Das kann aber auch überlesen werden, denn inhaltlich weiß die Leseprobe voll zu überzeugen. Tandy wirkt jung und sympathisch, sie lebt ein typisches Prinzessinnenleben - und will das eigentlich gar nicht. Die Welt ist voller Wesen aus Märchen und Legenden: Feen, Orks, Zwerge und Halblinge. Sie alle scheinen mehr oder weniger friedlich zusammenzuleben. Okay, Feen beißen offenbar, aber sie haben sicher einen guten Grund dazu. In jedem Fall ist der Einstieg gelungen. Keine Geschichte wie man sie erwartet - und das ist gut so.