Ein Hauch von Magie

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janps Avatar

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Der Beginn des Buches aus der Leseprobe von „Cursed for Good“ hat mir ausgesprochen gut gefallen. Die Vorstellung einer sympathischen, nahbaren Prinzessin namens Tandy, die das offizielle royale Protokoll, wie das endlose Händeschütteln oder das Korsetttragen, als sterbenslangweilig empfindet, zieht einen sofort in die Geschichte. Besonders der charmante Kontrast zwischen ihren steifen Pflichten und ihrer leidenschaftlichen Flucht in ein wunderbar chaotisches, staubiges Bücherparadies ist hervorragend gelungen. Die Sprache der Übersetzung ist dabei flüssig, elegant und transportiert eine angenehme Leichtigkeit. Amy Coombe nutzt eine bildhafte, fast poetische Ausdrucksweise, die vor allem beim Betreten des Buchladens eine wohlige, atmosphärische Tiefe entfaltet. Der humorvolle Unterton, etwa bei den skurrilen Begegnungen mit Fabelwesen wie einer vierfühlerigen Trug-Katze oder beim gezwungenen Smalltalk während eines 14-Gänge-Banketts, macht das Lesen zu einem echten Vergnügen. Nach dem Abschluss dieser Leseprobe ist mein Interesse, wie es weitergeht, definitiv geweckt, da das abrupte Ende mit dem plötzlichen Fluch und dem Feststecken im Laden eine enorme Spannung aufbaut. Das Cover ist zudem wunderschön und absolut passend gestaltet: Die tiefblauen Nuancen im Zusammenspiel mit den verspielten Symbolen wie Büchern, einer Krone, einem Schiff und einer Katze fangen den märchenhaften und leicht nostalgischen Kern der Geschichte visuell perfekt ein.