Ein magischer Zufluchtsort mit Fesselungsgarantie

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Die vorliegende Leseprobe hinterlässt einen überaus charmanten und vielversprechenden ersten Eindruck, der sofort Lust auf mehr macht. Das Cover des Buches Cursed of God ist mit seinen verschnörkelten Mustern, der Krone und dem maritimen Touch optisch ein absoluter Blickfang, der perfekt das verträumte, aber auch abenteuerliche Flair der Geschichte widerspiegelt. Amy Coombes Schreibstil ist wunderbar flüssig, humorvoll und von der ersten Seite an einnehmend. Besonders die Ich-Perspektive der Prinzessin Tandy sorgt für eine sofortige Nähe zur Protagonistin. Tandy wirkt durch ihre pragmatische, leicht ironische Art und ihre tiefe Liebe zu Büchern sofort sympathisch, da sie sich so herrlich von den typischen, perfekten Märchenprinzessinnen abhebt. Auch ihre pflichtbewusste und herrlich strukturierte Halbling-Sekretärin Honeyrose bildet dazu bereits jetzt einen wunderbaren Kontrast, der im weiteren Verlauf für reichlich Dynamik sorgen dürfte. Der Spannungsaufbau ist in dieser kurzen Einführung exzellent gelungen. Was als amüsante, leichtfüßige Reiseerzählung beginnt, wandelt sich durch die mysteriöse Schlüsselübergabe und den plötzlichen Tod der alten Dame schlagartig in ein fesselndes magisches Rätsel. Dass die Prinzessin nun physisch in einer unsichtbaren Wand feststeckt, bricht die vertraute Welt radikal auf und wirft sofort packende Fragen auf. Von der restlichen Geschichte erwarte ich ein herzerwärmendes, aber auch hochspannendes Urban-Fantasy-Abenteuer voller Geheimnisse, Humor und magischer Wendungen, bei dem der verfluchte Buchladen selbst zur Bühne für eine tiefere Sinnsuche und vielleicht auch für die große Liebe wird. Ich würde das Werk unglaublich gerne weiterlesen, weil die Prämisse einer im Buchladen gefangenen Prinzessin einfach originell ist und ich unbedingt erfahren möchte, wie Tandy ihren „Herzenswunsch“ ergründet, um den mächtigen Fluch zu brechen.