Ein unfreiwilliger Buchladen-Aufenthalt mit ganz viel Magie
Ich möchte gerne meine Eindrücke zu der Leseprobe des Fantasy-Romans Cursed for Good von Amy Coombe mit euch teilen.
Was mich wirklich mega abgeholt hat, ist die Protagonistin Prinzessin Tanadelle, die von ihren Freunden einfach Tandy genannt wird. Sie ist zwar ein Royal, aber absolut genervt von den ganzen höfischen Pflichten, den langweiligen Banketten und den furchtbar unbequemen Korsetts. Eigentlich will sie immer nur ihre Ruhe haben und lesen. Als sie in dem kleinen Städtchen Little Pepperidge ankommt und mitten in ihren Pflichten zufällig Beulah Bonecrushers Bücherwarenhaus entdeckt, war ich direkt mittendrin. Die Atmosphäre dieses völlig überladenen, staubigen Ladens mit der süßen alten Buchhändlerin und ihrer seltsamen Trug-Katze, die ständig Illusionsmagie wirkt, ist einfach so gemütlich und magisch beschrieben. Das Ende der Leseprobe ist dann der absolute Hammer: Die alte Dame drückt ihr einen mysteriösen Schlüssel in die Hand, stirbt scheinbar plötzlich, und Tandy ist durch einen magischen Fluch in dem Buchladen eingesperrt. Ihre Reaktion darauf – dass sie am Ende darüber lacht, weil sie so ihren nervigen Reise-Pflichten entkommt – hat mich richtig zum Schmunzeln gebracht.
Was mich allerdings echt extrem nervt – und da greife ich direkt in die Klischee-Kiste –, ist der Buchtitel. Warum muss das Buch ernsthaft "Cursed for Good" heißen, wenn es doch auf Deutsch erscheint und der Rest der Geschichte komplett übersetzt ist? Mich stören solche englischen Titel bei deutschen Ausgaben immer total, das wirkt oft so gewollt cool. Abgesehen davon war mir die Erklärung der ganzen Fantasy-Wesen durch ihre Sekretärin Honeyrose am Anfang fast ein bisschen zu viel Info-Dumping. Da werden in einer Kutschfahrt direkt Zwerge, Feen, Drakonen und Schleichende Schrecken aufgezählt, was den Lesefluss beim Einstieg kurz ein bisschen ausbremst.
Dieser Roman ist ein absolutes Must-Read für alle, die Cozy Fantasy lieben und Storys über magische Bücher und heimelige Settings extrem feiern. Wenn ihr auf humorvolle Heldinnen steht, die lieber mit der Nase in einer Liebesgeschichte stecken, als draußen die Welt zu retten, seid ihr hier absolut an der richtigen Adresse. Wer aber eher düstere High Fantasy mit krassen, blutigen Schlachten erwartet, sollte lieber die Finger davon lassen – das Buch wirkt bisher wie eine sehr entspannte, witzige und unblutige Wohlfühl-Story.
Nach dieser Leseprobe würde ich das Buch auf jeden Fall direkt weiterlesen! Die Vorstellung, in einem magischen Buchladen voller Geheimnisse eingesperrt zu sein, ist für uns Buchnerds doch eigentlich der ultimative Traum und mega spannend.
Was mich wirklich mega abgeholt hat, ist die Protagonistin Prinzessin Tanadelle, die von ihren Freunden einfach Tandy genannt wird. Sie ist zwar ein Royal, aber absolut genervt von den ganzen höfischen Pflichten, den langweiligen Banketten und den furchtbar unbequemen Korsetts. Eigentlich will sie immer nur ihre Ruhe haben und lesen. Als sie in dem kleinen Städtchen Little Pepperidge ankommt und mitten in ihren Pflichten zufällig Beulah Bonecrushers Bücherwarenhaus entdeckt, war ich direkt mittendrin. Die Atmosphäre dieses völlig überladenen, staubigen Ladens mit der süßen alten Buchhändlerin und ihrer seltsamen Trug-Katze, die ständig Illusionsmagie wirkt, ist einfach so gemütlich und magisch beschrieben. Das Ende der Leseprobe ist dann der absolute Hammer: Die alte Dame drückt ihr einen mysteriösen Schlüssel in die Hand, stirbt scheinbar plötzlich, und Tandy ist durch einen magischen Fluch in dem Buchladen eingesperrt. Ihre Reaktion darauf – dass sie am Ende darüber lacht, weil sie so ihren nervigen Reise-Pflichten entkommt – hat mich richtig zum Schmunzeln gebracht.
Was mich allerdings echt extrem nervt – und da greife ich direkt in die Klischee-Kiste –, ist der Buchtitel. Warum muss das Buch ernsthaft "Cursed for Good" heißen, wenn es doch auf Deutsch erscheint und der Rest der Geschichte komplett übersetzt ist? Mich stören solche englischen Titel bei deutschen Ausgaben immer total, das wirkt oft so gewollt cool. Abgesehen davon war mir die Erklärung der ganzen Fantasy-Wesen durch ihre Sekretärin Honeyrose am Anfang fast ein bisschen zu viel Info-Dumping. Da werden in einer Kutschfahrt direkt Zwerge, Feen, Drakonen und Schleichende Schrecken aufgezählt, was den Lesefluss beim Einstieg kurz ein bisschen ausbremst.
Dieser Roman ist ein absolutes Must-Read für alle, die Cozy Fantasy lieben und Storys über magische Bücher und heimelige Settings extrem feiern. Wenn ihr auf humorvolle Heldinnen steht, die lieber mit der Nase in einer Liebesgeschichte stecken, als draußen die Welt zu retten, seid ihr hier absolut an der richtigen Adresse. Wer aber eher düstere High Fantasy mit krassen, blutigen Schlachten erwartet, sollte lieber die Finger davon lassen – das Buch wirkt bisher wie eine sehr entspannte, witzige und unblutige Wohlfühl-Story.
Nach dieser Leseprobe würde ich das Buch auf jeden Fall direkt weiterlesen! Die Vorstellung, in einem magischen Buchladen voller Geheimnisse eingesperrt zu sein, ist für uns Buchnerds doch eigentlich der ultimative Traum und mega spannend.