Ein notwendiger Schlag in die Magengrube
Hierauf hatte ich mich sehr gefreut. Worauf? Auf einen neuen Roman von Jasmin Schreiber. Es ist nämlich so, dass ich all ihre vorherigen Romane sehr mochte und ihre Bücher sehr gerne lese. Auf der anderen Seite lag das Buch dann länger im Regal als zuerst vermutet. Ich hatte nämlich mitgenommen, dass es in diesem Roman ernster zugehen würde, weil Jasmin Schreibers Geschichte sich um ein zentrales Thema dreht. Und dieses Thema hat es in sich. Jasmin Schreiber nutzt diesen Roman, um deutlich auf die Problematik der hohen Anzahl an Femizide aufmerksam zu machen und die brutalen Morde von Männern an Frauen aufzuzeigen und am Beispiel ihrer Geschichte die möglichen Folgen eines solchen Mordes auch für das gesamte Umfeld der Frauen zu veranschaulichen. Das geht ehrlich an die Substanz und ist unangenehm, aber notwendig.
Ich hätte mich allerdings davon nicht ein paar Wochen von der Lektüre abhalten lassen sollen. Wenn man diesen Aspekt mal wegnimmt, dann ist „Da, wo ich dich sehen kann“ weiterhin ein Schreiber-Roman. Das heißt es ist ein tolles Buch. Jasmin Schreiber vermag es erneut mich sprachlich und im Rahmen ihrer Erzählung mit auf eine Reise zu nehmen. Sie schreibt weiterhin höchst empathisch und mit viel Liebe zu ihren Figuren und nerdigen Themen wie der Astrophysik. Bei Jasmin Schreiber darf auch weiterhin gelacht werden und man lernt viel. Und wird berührt. Mir kamen mehrmals die Tränen bei der Lektüre und mich hat zuletzt kaum ein Buch so berührt. Am Ende ist es wieder mal ganz einfach: Lest das! Auf jetzt.
Ich hätte mich allerdings davon nicht ein paar Wochen von der Lektüre abhalten lassen sollen. Wenn man diesen Aspekt mal wegnimmt, dann ist „Da, wo ich dich sehen kann“ weiterhin ein Schreiber-Roman. Das heißt es ist ein tolles Buch. Jasmin Schreiber vermag es erneut mich sprachlich und im Rahmen ihrer Erzählung mit auf eine Reise zu nehmen. Sie schreibt weiterhin höchst empathisch und mit viel Liebe zu ihren Figuren und nerdigen Themen wie der Astrophysik. Bei Jasmin Schreiber darf auch weiterhin gelacht werden und man lernt viel. Und wird berührt. Mir kamen mehrmals die Tränen bei der Lektüre und mich hat zuletzt kaum ein Buch so berührt. Am Ende ist es wieder mal ganz einfach: Lest das! Auf jetzt.