Emotional sehr schwer
“Da wo ich dich sehen kann” von Jasmin Schreiber ist ein tiefgreifender Roman über Gewalt, Verlust und den Schmerz der Hinterbliebenen.
Maya leidet unter einem tyrannischen Vater und einer maßlos unterdrückten Mutter. Als ihr Vater ihre Mutter tötet, gerät für sie alles aus den Fugen.
Sie wächst dann bei ihren Großeltern mütterlicherseits auf, zu denen sie vorher kaum Kontakt hatte. Doch auch dort wird es für sie nicht leichter. Bis sie mehr Zeit mit Liv verbringt, der besten Freundin ihrer Mutter, die zugleich auch ihre Patentante ist. Die Astrophysikerin nimmt sich Maya an und sie versuchen gemeinsam mit dem Verlust umzugehen.
Dieses Buch ist jetzt schon mein Highlight des Jahres. Es ist emotional so unglaublich fesselnd, dass ich es nur so verschlungen habe. Besonders gefallen hat mir hier, dass der Vater keine Plattform erhalten hat, sondern fast nur nebenbei erwähnt wurde. Es ging auch nicht wirklich um die Tat an sich, sondern um den Weg dahin, besonders aus der Perspektive der Mutter selbst. Aber ebenfalls um die Sicht der Angehörigen. Wie gehen diese mit so einem Verlust um? Wie beantworten sie für sich die Schuldfrage und wie gehen sie mit ihren eigenen Schuldgefühlen um?
Es wurde immer zwischen den Perspektiven gewechselt, was die Sichtweise auf die Tat und die Situation an sich super vielschichtig beschreibt.
Der Schreibstil ist wahnsinnig empathisch und packend, was das Lesen sehr angenehm gestaltet hat.
Alles in allem war das Buch emotional fesselnd, hatte vielschichtige Charaktere und endlich mal die Perspektiven der Menschen, die sonst gerne übersehen werden.
Maya leidet unter einem tyrannischen Vater und einer maßlos unterdrückten Mutter. Als ihr Vater ihre Mutter tötet, gerät für sie alles aus den Fugen.
Sie wächst dann bei ihren Großeltern mütterlicherseits auf, zu denen sie vorher kaum Kontakt hatte. Doch auch dort wird es für sie nicht leichter. Bis sie mehr Zeit mit Liv verbringt, der besten Freundin ihrer Mutter, die zugleich auch ihre Patentante ist. Die Astrophysikerin nimmt sich Maya an und sie versuchen gemeinsam mit dem Verlust umzugehen.
Dieses Buch ist jetzt schon mein Highlight des Jahres. Es ist emotional so unglaublich fesselnd, dass ich es nur so verschlungen habe. Besonders gefallen hat mir hier, dass der Vater keine Plattform erhalten hat, sondern fast nur nebenbei erwähnt wurde. Es ging auch nicht wirklich um die Tat an sich, sondern um den Weg dahin, besonders aus der Perspektive der Mutter selbst. Aber ebenfalls um die Sicht der Angehörigen. Wie gehen diese mit so einem Verlust um? Wie beantworten sie für sich die Schuldfrage und wie gehen sie mit ihren eigenen Schuldgefühlen um?
Es wurde immer zwischen den Perspektiven gewechselt, was die Sichtweise auf die Tat und die Situation an sich super vielschichtig beschreibt.
Der Schreibstil ist wahnsinnig empathisch und packend, was das Lesen sehr angenehm gestaltet hat.
Alles in allem war das Buch emotional fesselnd, hatte vielschichtige Charaktere und endlich mal die Perspektiven der Menschen, die sonst gerne übersehen werden.