Ich bin tief berührt

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beavielleser Avatar

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Emma wird nach Jahren der häuslichen Gewalt von ihrem Mann getötet.  Die gemeinsame,  achtjährige Tochter Maja findet sie und ruft den Notdienst.

Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Menschen aus ihrem nahem Umfeld erhalten eine Stimme und auch Emma. Jeder bringt seine Sicht der Dinge ein und erinnert sich. Ihre Eltern und ihre Freundin fragen sich, warum sie nichts bemerkt haben,  warum sie nicht näher hingeschaut haben. Am meisten berührt und mitgenommen,  haben mich die Kapitel,  die aus der Sicht der Tochter geschrieben sind. Meine Nichte ist gerade im selben Alter.

Diese Buch ist wegen dem schwierigen Thema nicht einfach zu lesen, aber es sollte trotzdem gelesen werden.  Uns allen muss bewusst gemacht werden,  dass wir einfach mal öfter genauer hinschauen und nachfragen müssen.

Der Schreibstil ist flüssig und einfühlsam.  Gut gefallen hat mir auch der Blick auf die True Crime Podcasts. Liv hat dazu sehr gute Gedanken, die ich nur teilen kann.