Schmerzende Worte
Emma ist 30, hat eine Tochter im Grundschulalter, liebende Eltern, eine tolle beste Freundin und einen Mann, der sie ermorden wird.
Dieses Buch tut mit jeder Seite weh und doch ist es so unheimlich wichtig und wundervoll geschrieben.
Emmas Geschichte wird aus vielen Perspektiven erzählt, wir verfolgen ihre eigenen Gedanken vor ihrem Tod, aber auch das Leben danach von ihrer besten Freundin, ihrer Tochter und ihren Eltern. Dazwischen gibt es auch Textabschnitte, die alles nochmal realer wirken lassen, wie ein Sektionsgutachten oder das Transkript des Notrufs, als Maja ihre tote Mutter findet.
Immer wieder habe ich beim Lesen einen Kloß im Hals bekommen, manchmal auch Tränen in die Augen, viele Sätze habe ich mehrmals gelesen oder eine Weile auf mich wirken lassen. Die Charaktere und ihre Gefühle und Gedanken wirken so authenthisch, dass man sich viel zu gut in sie hineinversetzen kann. Die Freundschaft zwischen den Frauen hat mich (trotz Unterschieden) so an meine beste Freundin erinnert, dass ich teilweise auch um Emma mitgetrauert habe und mich gefragt habe, was ich machen würde, wenn meine Freundin so plötzlich stirbt.
Der Schreibstil hat etwas ganz Besonderes, manche Sätze sind ewig lang, aber wirken dennoch nicht übertrieben oder kompliziert, sondern erinnern an einen menschlichen Gedankenfluss.
Dazu werden auch Themen des "Was wäre wenn" oder Paralleluniversen durchdacht, was passend zur Thematik der Trauer war.
Femizide sind leider ein immer noch sehr aktuelles Problem in unserer Gesellschaft, daher finde ich es umso wichtiger, dass darauf aufmerksam gemacht wird und jeder in der Weise hilft, wie es ihm möglich ist. Die Autorin trägt mit diesem Buch ihren Teil dazu bei, nun ist es an uns, auf unsere Lieben und auch auf uns selbst achtzugeben.
Absolute Leseempfehlung alleine für das Thema, aber auch Stil und Inhalt konnten mich sehr überzeugen!
Dieses Buch tut mit jeder Seite weh und doch ist es so unheimlich wichtig und wundervoll geschrieben.
Emmas Geschichte wird aus vielen Perspektiven erzählt, wir verfolgen ihre eigenen Gedanken vor ihrem Tod, aber auch das Leben danach von ihrer besten Freundin, ihrer Tochter und ihren Eltern. Dazwischen gibt es auch Textabschnitte, die alles nochmal realer wirken lassen, wie ein Sektionsgutachten oder das Transkript des Notrufs, als Maja ihre tote Mutter findet.
Immer wieder habe ich beim Lesen einen Kloß im Hals bekommen, manchmal auch Tränen in die Augen, viele Sätze habe ich mehrmals gelesen oder eine Weile auf mich wirken lassen. Die Charaktere und ihre Gefühle und Gedanken wirken so authenthisch, dass man sich viel zu gut in sie hineinversetzen kann. Die Freundschaft zwischen den Frauen hat mich (trotz Unterschieden) so an meine beste Freundin erinnert, dass ich teilweise auch um Emma mitgetrauert habe und mich gefragt habe, was ich machen würde, wenn meine Freundin so plötzlich stirbt.
Der Schreibstil hat etwas ganz Besonderes, manche Sätze sind ewig lang, aber wirken dennoch nicht übertrieben oder kompliziert, sondern erinnern an einen menschlichen Gedankenfluss.
Dazu werden auch Themen des "Was wäre wenn" oder Paralleluniversen durchdacht, was passend zur Thematik der Trauer war.
Femizide sind leider ein immer noch sehr aktuelles Problem in unserer Gesellschaft, daher finde ich es umso wichtiger, dass darauf aufmerksam gemacht wird und jeder in der Weise hilft, wie es ihm möglich ist. Die Autorin trägt mit diesem Buch ihren Teil dazu bei, nun ist es an uns, auf unsere Lieben und auch auf uns selbst achtzugeben.
Absolute Leseempfehlung alleine für das Thema, aber auch Stil und Inhalt konnten mich sehr überzeugen!