Tiefgreifend
Nachdem ich bereits „Marianengraben“ von Jasmin Schreiber gelesen hatte – ein Buch, das mich damals tief berührt und durch die Beobachtungsgabe der Autorin beeindruckt hat – war meine Erwartungshaltung an ihr neues Werk entsprechend groß. Ich bin nicht enttäuscht worden.
Im Mittelpunkt stehen Maja, ihre Großeltern Brigitte und Per sowie Liv, die beste Freundin von Majas Mutter Emma.
Nach dem gewaltsamen Tod von Emma – einem Femizid – arbeiten sich die Protagonisten durch die Trümmer ihrer Vergangenheit und ihrer Gefühle. Es ist eine Geschichte über das Überleben nach einer unfassbaren Tat und über die Frage, wie man mit den traumatischen Spuren umgeht, die Gewalt in einer Familie hinterlässt.
Das Buch tut oft sehr weh, Ich selbst musste das Buch immer wieder zur Seite legen, um kurz nachzudenken, in mich zu gehen oder mich ein bisschen abzulenken, weil die Intensität so greifbar ist.
Die Hauptfiguren sind hervorragend ausgearbeitet, sodass man sich ihnen kaum entziehen kann. Gut gefallen haben mir auch die eingearbeiteten Zwischenteile mit Briefen oder Gerichtsbeschlüssen. Gerade diese Schreiben vom Gericht brachten eine fast unerträgliche Sachlichkeit in die Thematik, die einen im vorliegenden Fall – aber auch mit Blick auf ähnliche reale Fälle – hart trifft. Dieser Kontrast zwischen dem tiefen menschlichen Leid und der kühlen bürokratischen Sprache, in der solche Schicksale dokumentiert werden, macht das Gelesene noch eindringlicher.
Im Mittelpunkt stehen Maja, ihre Großeltern Brigitte und Per sowie Liv, die beste Freundin von Majas Mutter Emma.
Nach dem gewaltsamen Tod von Emma – einem Femizid – arbeiten sich die Protagonisten durch die Trümmer ihrer Vergangenheit und ihrer Gefühle. Es ist eine Geschichte über das Überleben nach einer unfassbaren Tat und über die Frage, wie man mit den traumatischen Spuren umgeht, die Gewalt in einer Familie hinterlässt.
Das Buch tut oft sehr weh, Ich selbst musste das Buch immer wieder zur Seite legen, um kurz nachzudenken, in mich zu gehen oder mich ein bisschen abzulenken, weil die Intensität so greifbar ist.
Die Hauptfiguren sind hervorragend ausgearbeitet, sodass man sich ihnen kaum entziehen kann. Gut gefallen haben mir auch die eingearbeiteten Zwischenteile mit Briefen oder Gerichtsbeschlüssen. Gerade diese Schreiben vom Gericht brachten eine fast unerträgliche Sachlichkeit in die Thematik, die einen im vorliegenden Fall – aber auch mit Blick auf ähnliche reale Fälle – hart trifft. Dieser Kontrast zwischen dem tiefen menschlichen Leid und der kühlen bürokratischen Sprache, in der solche Schicksale dokumentiert werden, macht das Gelesene noch eindringlicher.