"Wenn jemand geht, fehlt nicht nur die Person, sondern auch ein Stück von jedem, der bleibt."
Was macht es mit einer Familie wenn ein Mitglied ein anderes tötet?
Jasmin Schreiber erzählt uns in ihrem neuen Buch, in einer sehr ruhigen Sprache, nicht nur die Geschichte von Maya deren Vater Frank ihre Mutter Emma umgebracht hat. Wir erfahren auch wie andere Hinterbliebene, Emmas Eltern, Ihre beste Freundin und auch Franks Eltern, mit der neuen Situation umzugehen versuchen. Zwischen den einzelnen Kapiteln hat die Autorin auch u.a. den Obduktionsbericht, sowie Gerichtsbeschlüsse und Zeitungsartikel abgedruckt, wodurch alles noch einmal realer wirkt. Immer wieder kommt bei den einzelnen Personen die Frage nach der Schuld auf, hätte ich es verhindern können? habe ich nicht genug hingeschaut? Doch am ende ist die Antwort immer wieder: allein der Täter trägt die Schuld und ich finde es hier auch richtig und gut das die Autorin diesen nicht zu Wort kommen lässt.
Besonders erschreckend ist Leider das diese Geschichte so oder so ähnlich überall, auch in unserer direkten Nachbarschaft / im Freundeskreis, passieren. Ohne das wir es merken.
Ein wichtiges Buch welches sicherlich aufgrund der Thematik nicht so leicht zu lesen ist, aber dennoch lange nachhallen wird. Was mir zudem besonders gut gefallen hat: Am ende des Buches finden sich Kontakte zu Anlaufstellen für Hilfesuchende. Allerdings nicht nur für Frauen die Opfer von Gewalt wurden, sondern auch für Männer.
Jasmin Schreiber erzählt uns in ihrem neuen Buch, in einer sehr ruhigen Sprache, nicht nur die Geschichte von Maya deren Vater Frank ihre Mutter Emma umgebracht hat. Wir erfahren auch wie andere Hinterbliebene, Emmas Eltern, Ihre beste Freundin und auch Franks Eltern, mit der neuen Situation umzugehen versuchen. Zwischen den einzelnen Kapiteln hat die Autorin auch u.a. den Obduktionsbericht, sowie Gerichtsbeschlüsse und Zeitungsartikel abgedruckt, wodurch alles noch einmal realer wirkt. Immer wieder kommt bei den einzelnen Personen die Frage nach der Schuld auf, hätte ich es verhindern können? habe ich nicht genug hingeschaut? Doch am ende ist die Antwort immer wieder: allein der Täter trägt die Schuld und ich finde es hier auch richtig und gut das die Autorin diesen nicht zu Wort kommen lässt.
Besonders erschreckend ist Leider das diese Geschichte so oder so ähnlich überall, auch in unserer direkten Nachbarschaft / im Freundeskreis, passieren. Ohne das wir es merken.
Ein wichtiges Buch welches sicherlich aufgrund der Thematik nicht so leicht zu lesen ist, aber dennoch lange nachhallen wird. Was mir zudem besonders gut gefallen hat: Am ende des Buches finden sich Kontakte zu Anlaufstellen für Hilfesuchende. Allerdings nicht nur für Frauen die Opfer von Gewalt wurden, sondern auch für Männer.