Wichtiges Thema
"Laut Bundeskriminalamt wurden im Jahr 2023 insgesamt 180.715 Frauen Opfer häuslicher Gewalt. [..] Statistisch gesehen sind das über 495 betroffene Frauen pro Tag. Im selben Jahr wurden 360 Frauen und Mädchen Opfer eines vollendeten Tötungsdelikts."
Jasmin Schreiber schildert in diesem Buch die Auswirkungen eines Femizids, also die Tötung von Frauen oder Mädchen als extreme Form von geschlechtsbezogener Gewalt. Es geht um das Leben der Hinterbliebenen nach dieser grausamen Tat.
Maja ist erst neun Jahre alt, als ihr Vater ihre Mutter tötet. Es wird aufgezeigt, wie Maja diese Situation erträgt und wie sie bei ihren Großeltern aufwächst. Wir als Leser begleiten sie zum Beispiel zu Therapiesitzungen oder in die Schule. Es wird aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben: Aus der Perspektive von Majas Oma und Opa, der Therapeutin, der besten Freundin ihrer Mutter Emma und einer Hündin. Das machte das Gelesene noch viel greifbarer und gab einen guten Einblick in das Gefühlsleben jedes einzelnen. Denn jeder geht anders mit dieser Situation um.
Immer mal wieder werden zwischendrin Informationen zum Thema Femizid mit eingebracht. Wie viele Frauen jährlich sterben, und was das mit den Angehörigen macht. Welcher psychischen und physischen Gewalt die Frauen und Kinder ausgesetzt sind. Das sich viele einfach nicht von ihrem Mann scheiden lassen können, weil sie eben abhängig sind und unter Einfluss stehen.
Die Autorin schreibt mit sehr viel Gefühl. Das merkt man an der Art und Weise wie sie sich mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Der Blickwinkel des Vaters fehlt bewusst,denn dieser soll gar keine Bedeutung haben. Es hat mich berührt und traurig gestimmt.
⭐⭐⭐⭐ | 5 Sternen
Jasmin Schreiber schildert in diesem Buch die Auswirkungen eines Femizids, also die Tötung von Frauen oder Mädchen als extreme Form von geschlechtsbezogener Gewalt. Es geht um das Leben der Hinterbliebenen nach dieser grausamen Tat.
Maja ist erst neun Jahre alt, als ihr Vater ihre Mutter tötet. Es wird aufgezeigt, wie Maja diese Situation erträgt und wie sie bei ihren Großeltern aufwächst. Wir als Leser begleiten sie zum Beispiel zu Therapiesitzungen oder in die Schule. Es wird aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben: Aus der Perspektive von Majas Oma und Opa, der Therapeutin, der besten Freundin ihrer Mutter Emma und einer Hündin. Das machte das Gelesene noch viel greifbarer und gab einen guten Einblick in das Gefühlsleben jedes einzelnen. Denn jeder geht anders mit dieser Situation um.
Immer mal wieder werden zwischendrin Informationen zum Thema Femizid mit eingebracht. Wie viele Frauen jährlich sterben, und was das mit den Angehörigen macht. Welcher psychischen und physischen Gewalt die Frauen und Kinder ausgesetzt sind. Das sich viele einfach nicht von ihrem Mann scheiden lassen können, weil sie eben abhängig sind und unter Einfluss stehen.
Die Autorin schreibt mit sehr viel Gefühl. Das merkt man an der Art und Weise wie sie sich mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Der Blickwinkel des Vaters fehlt bewusst,denn dieser soll gar keine Bedeutung haben. Es hat mich berührt und traurig gestimmt.
⭐⭐⭐⭐ | 5 Sternen