Die Geschichten dreier Frauen

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
schatzye Avatar

Von

Drei Frauen, Freundschaft, Entscheidungen – genau das gibt das Buch einem.
Wir begleiten die drei Freundinnen in Lebensphasen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und doch können sich sicherlich viele Frauen – oder auch Personen unabhängig vom Geschlecht – mit den Situationen der drei Frauen identifizieren. Es werden Themen wie Sehnsucht, Verlust, Kinderwunsch, Beziehung und natürlich Freundschaft behandelt.
Das Buch gibt keine Antworten. Es zeigt lediglich die Geschichte dieser drei Frauen auf und den Personen, denen sie begegnen.
Es ist nicht sonderlich spannend – hat zwar Höhen und Tiefen, aber dies wird nicht dramatisch aufgebauscht. Ich wollte wissen, wie es weitergeht, weil mich die Leben der drei Frauen interessiert hat. Nicht, weil literarisch ein Spannungsbogen aufgebaut wurde.
Die Protagonistinnen habe ich nicht sonderlich ins Herz geschlossen. Auch wenn mich gewisse Aspekte ergriffen haben, habe ich keine große Verbindung zu ihnen gespürt. Dies und die Kürze des Buches hat dazu geführt, dass es eher wie eine Unterhaltung im Zug war. Man spricht ein paar Stunden mit einer fremden Person. Man fühlt sich geehrt, diese Informationen zu erfahren. Man nimmt vielleicht auch Erkenntnisse für sich mit. Am Ende schließt man aber schnell mit der Geschichte ab.
Wenn Du genau das von dem Buch erwartest – lies es!