Freundinnenschaft auf dem Prüfstand

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Die drei Freundinnen Henri, Merle und Katharina führten immer eine selbstverständliche und unbeschwerte Freundinnenschaft, bei der sie immer nur sie selbst sein konnten und sich nie verstellten.

Doch das Leben und der damit einhergehende Alltag entfernt die Drei in ihren frühen 30ern immer mehr voneinander. Treffen fühlen sich wie verpflichtende Termine an, wie etwas, das abgehakt werden muss.

Jede der Drei hat ein eigenes "Problem", was im Buch thematisiert und behandelt wird. Hierbei sind sie einem nicht immer super sympathisch, aber doch nachvollziehbare Charaktere. Die Aufarbeitung der Themen fand ich leider teilweise etwas abgedroschen, es erwartbar. Dennoch gab es auch spannende Gebiete, so zum Beispiel den Selbstschutz durch Distanz als Thema, da Merle etwas erlebt/hat, was sich Katharina wünscht.

Das Buch zeigt sehr gut, das jede Beziehung Arbeit erfordert und man sich auch um Freund:innenschaften bemühen muss - und dass Freund:innen da sind, wenn man sie am dringendsten braucht, ohne eine:n zu verurteilen.