Lebensträume dreier Freundinnen
Die drei Freundinnen Merle, Henri und Katharina mittlerweile Anfang Dreißig kennen sich seit Ewigkeiten und jetzt nach dem Studium ist ihr Leben so langsam, ganz schleichend, auseinandergedrifftet. Die drei, die dachten, dass sie alles miteinander teilen würden und sich so gut kennen, erleben Risse in ihrer Beziehung, die keine von ihnen offen auszusprechen wagt. Die Lebensentwürfe oder kann man sie überhaupt so nennen, sind unterschiedlich und ein Hauptthema, was sie alle anders eingeschätzt haben, ist das Thema Kinder. Merle ist auf einmal schwanger und nicht Katharina, die sich ganz klar vor Jahren schon positiv dazu geäußert hat, im Gegensatz zu Henri, die eine sehr schwierige Mutter-Tochter-Beziehung hat und deswegen keine möchte.
Während Katharina beginnt an ihrer Beziehung mit Ole zu hadern, mit dem sie schon seit vielen Jahren zusammen ist, zweifelt Merle in ihrer Beziehung, an ihrer Mutterrolle und ihrer Partnerschaft. Henri stattdessen muss Abschied von der heißgeliebten Oma nehmen. In mitten dieser Situation stellen alle Frauen ihr bisheriges Leben in Frage, kommen wieder miteinander in Kontakt und denken über ihr weiteres Leben nach.
Ich fand den Schreibstil einfach großartig, weil ich mich gut in die jeweiligen Frauen hineinversetzen bzw.der Einblick den die Autorin bot, sehr bildhaft war und Emotionen hochkamen, ohne dass sie jemals auf die "Tränendrüse" drückte. Im Gegenteil sie blieb manchmal sehr sachlich, während sie emotionale Szenen beschrieb. Mich hat der Roman berührt, insbesondere da er sehr facettenreich war und kein Leben, keinen Traum, kein Handeln etc. wertete oder verurteilte.
Besonders gut fand ich auch, dass ein Blick von Außen in Form von Frieda, der Freundin von Henris verstorbener Oma oder von Hanna, einer anderen Mutter aus Merles Babygruppe oder von Sabine, Merles Schwiegermutter. den Freundinnen einen weiteres Blick auf das Leben und seine Möglichkeiten gibt.
Fünf Sterne für einen besonderen Roman, der mir in seiner leisen eindringlichen Art sehr gut gefallen hat!
Während Katharina beginnt an ihrer Beziehung mit Ole zu hadern, mit dem sie schon seit vielen Jahren zusammen ist, zweifelt Merle in ihrer Beziehung, an ihrer Mutterrolle und ihrer Partnerschaft. Henri stattdessen muss Abschied von der heißgeliebten Oma nehmen. In mitten dieser Situation stellen alle Frauen ihr bisheriges Leben in Frage, kommen wieder miteinander in Kontakt und denken über ihr weiteres Leben nach.
Ich fand den Schreibstil einfach großartig, weil ich mich gut in die jeweiligen Frauen hineinversetzen bzw.der Einblick den die Autorin bot, sehr bildhaft war und Emotionen hochkamen, ohne dass sie jemals auf die "Tränendrüse" drückte. Im Gegenteil sie blieb manchmal sehr sachlich, während sie emotionale Szenen beschrieb. Mich hat der Roman berührt, insbesondere da er sehr facettenreich war und kein Leben, keinen Traum, kein Handeln etc. wertete oder verurteilte.
Besonders gut fand ich auch, dass ein Blick von Außen in Form von Frieda, der Freundin von Henris verstorbener Oma oder von Hanna, einer anderen Mutter aus Merles Babygruppe oder von Sabine, Merles Schwiegermutter. den Freundinnen einen weiteres Blick auf das Leben und seine Möglichkeiten gibt.
Fünf Sterne für einen besonderen Roman, der mir in seiner leisen eindringlichen Art sehr gut gefallen hat!