Liebevoller Blick auf Freundinnenschaften
"Dabei waren wir uns immer so nah" war für mich ein Debüt, das mich sofort überzeugt hat. Schon die Prämisse – drei Freundinnen, die erwachsen werden und sich erst an diesen Prozess anpassen müssen, während sie gleichzeitig versuchen, Freundinnen zu bleiben – hat mich direkt gecatcht.
Jette Kötschau erzählt von den leisen Verschiebungen, die das Erwachsenwerden mit sich bringt: von den Höhen und Tiefen einer Langzeitbeziehung, den Ambivalenzen der Mutterschaft und dem Versuch, sich in einem patriarchalen System den eigenen Raum zu schaffen, wenn man sich mit den vorgegebenen Rollenbildern nicht identifizieren kann. Alles Themen, die mich beschäftigen oder noch beschäftigen werden. Besonders mochte ich, dass alle drei Frauen auf ihre ganz eigene Art sympathisch und nachvollziehbar sind. Ich konnte mich mit jeder von ihnen identifizieren.
Hinter all dem steht für mich vor allem eine Botschaft: dass es Freundinnen braucht. Dass man sich trotz unterschiedlicher Meinungen, Lebensentwürfe und Lebensphasen immer wieder zusammenfinden kann und genau darin etwas Schönes liegt. Gerade diese leisen, ehrlichen Momente haben das Buch für mich so besonders gemacht.
Auch sprachlich hat mich das Buch überzeugt. Der Schreibstil ist wunderbar leicht und unaufgeregt. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und habe mich in dieser Momentaufnahme der drei Frauen sehr wohlgefühlt.
Ein Buch, das sich schnell und nebenbei lesen lässt, dabei aber keineswegs an Tiefgang vermissen lässt und noch eine Weile nachhallt. Ich kann es allen empfehlen, die Freundinnenschaften zu schätzen wissen, sich im Erwachsenwerden manchmal selbst ein wenig verlieren und Geschichten mögen, die das Alltägliche mit viel Feingefühl erzählen.
Jette Kötschau erzählt von den leisen Verschiebungen, die das Erwachsenwerden mit sich bringt: von den Höhen und Tiefen einer Langzeitbeziehung, den Ambivalenzen der Mutterschaft und dem Versuch, sich in einem patriarchalen System den eigenen Raum zu schaffen, wenn man sich mit den vorgegebenen Rollenbildern nicht identifizieren kann. Alles Themen, die mich beschäftigen oder noch beschäftigen werden. Besonders mochte ich, dass alle drei Frauen auf ihre ganz eigene Art sympathisch und nachvollziehbar sind. Ich konnte mich mit jeder von ihnen identifizieren.
Hinter all dem steht für mich vor allem eine Botschaft: dass es Freundinnen braucht. Dass man sich trotz unterschiedlicher Meinungen, Lebensentwürfe und Lebensphasen immer wieder zusammenfinden kann und genau darin etwas Schönes liegt. Gerade diese leisen, ehrlichen Momente haben das Buch für mich so besonders gemacht.
Auch sprachlich hat mich das Buch überzeugt. Der Schreibstil ist wunderbar leicht und unaufgeregt. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und habe mich in dieser Momentaufnahme der drei Frauen sehr wohlgefühlt.
Ein Buch, das sich schnell und nebenbei lesen lässt, dabei aber keineswegs an Tiefgang vermissen lässt und noch eine Weile nachhallt. Ich kann es allen empfehlen, die Freundinnenschaften zu schätzen wissen, sich im Erwachsenwerden manchmal selbst ein wenig verlieren und Geschichten mögen, die das Alltägliche mit viel Feingefühl erzählen.